Tipp für Vielleser

Beim Stöbern im Netz habe ich eine Website gefunden, bei der man Mängelexemplare bestellen kann, die dann nur noch 50% ihres regulären Ladenpreises kosten. Super Sache, denn bei Mängelexemplaren ist ja im Grunde nie wirklich was kaputt, vielleicht ein kleiner Riss oder ein Eselsohr- wenn man viel liest, und nicht alles als Hardcover im Regal stehen haben möchte, genau das Richtige.

Momentan habe ich ja den Elfenritter-Zyklus angefangen zu lesen, und das auch nur, weil ich den ersten Band beim Stöbern in einer Mängelexemplar-Kiste bei real gefunden habe. Nun gefällt mir das erste Buch so gut, dass ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht, die Bücher kosten aber jeweils 9,95€, und wenn ich dabei noch die Hälfte sparen kann- wieso nicht? Und weil ich ja meine Tipps gerne teile, hier der Link zu dem Shop für Euch: Bücherkobold. Übrigens ist der Versand da kostenfrei.

Viel Spaß beim Stöbern!!

Published in: on 6. Januar 2011 at 23:16  Kommentare (4)  
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Sexualkunde Anno 1919

Da mir ja schon seit Längerem nichts wirklich Spannendes mehr passiert worüber es sich zu bloggen lohnt, und ich hier trotzdem etwas bieten will, habe ich mich entschlossen Euch ein Kapitel aus einem Buch abzutippen, welches ich von meinem Opa geerbt habe. Mein Opa widerum hat dieses Buch von seiner Mutter geerbt und ich kann mich immer wieder über dieses spezielle Thema in dem Buch amüsieren.

Das Buch heißt “die Frau als Hausärztin” und ist 1919 erschienen. Es ist “ein ärztliches Nachschlagebuch der Gesundheitspflege und Heilkunde in der Familie mit besonderer Berücksichtigung der Frauen- und Kinderkrankheiten, Geburtshilfe und Kinderpflege”. Soweit die Einleitung auf der ersten Seite:

Jetzt könnte ich es mir auch einfach machen und die betreffenden Seiten einfach abfotografieren und hier einstellen, habe ich ehrlich gesagt auch überlegt, aber das ist erstens doof, weil die Qualität der Bilder nicht soo gut ist, und zweitens weiß ich nicht, wie Viele wirklich noch die Altdeutsche Druckschrift lesen können. Also tippe ich das Kapitel ab und setze die Bilder trotzdem noch dazu, damit Ihr Euch im Altdeutsch-lesen üben könnt. :-D Und damit das Ganze richtig lustig wird, habe ich mich entschieden mein Lieblingskapitel abzutippen. Warum das mein Lieblingskapitel in dem Buch ist? Nun, weil hier richtig alte Klischees und Vorurteile, eben die Ansichten von vor 91 Jahren, dargelegt werden und ich das zum Piepen finde. Ihr werdet gleich lesen warum..*grins* Es ist viel Text, aber es lohnt sich meiner Meinung nach. In dem Kapitel geht es um das Schlagwort “Onanie”, und die Ansichten damals waren aus heutiger Sicht wunderbar kurios. Viel Spaß:

Onanie. (Man lese über das Geschlechtsleben im siebenten Kapitel des ersten Teiles nach.) Es ist besonders für Mütter dringend notwendig, daß sie urteilsfähig auf diesem Gebiete werden, um ihre heranwachsenden Kinder vor tiefen traurigen Verirrungen zu schützen. Während der Entwicklungsjahre hat die Onanie die schlechtesten Folgen, weil der Organismus noch im Wachstum begriffen ist; ferner wird sie umso gefährlicher, je schwächlicher und belasteter ein Individuum ist. Übermäßige Ernährung, Fleisch und Alkohol im Vordergrund, angeborene Reizbarkeit des Nervensystems, ein zu warmes Bett (Federn!), schlechte Luft im Schlafzimmer, unvorsichtiges Gebaren der Eheleute in Gegenwart der Kinder, die oft mehr beobachten, als man sich denkt, Romanlesen, Theater, unzüchtige Bilder usw. führen zu unwillkürlichen Erregungen der Geschlechtsteile, um ein gewisses Wollustgefühl zu erzielen. Bei den Knaben entsteht die Aufrichtung des Gliedes (später Samenergießungen), bei den Mädchen eine Blutüberfüllung des Genitalapparates und bei beiden bedeutende Nervenaufregung.

Die häufige “Frühreife” der Kinder hängt innig mit der geschlechtlichen Reizbarkeit zusammen; sie kann durch eine richtige Erziehung aber auch wesentlich vermindert werden. Man erziehe Mädchen und Knaben zu wahrer Züchtigkeit, man stelle ihnen Berührung der Geschlechtsteile als etwas Verbotenes und Häßliches dar und halte auf einen r e i n e n Ton im Hause.

Aus so geleitetem Haus gehen dann herzensreine und keusche Menschen hervor! Bei noch unvernünftigen Kindern sehe man darauf, daß sie nachts die Hände immer auf der Bettdecke halten, daß sie nicht mit vollem Magen zu Bett gehen. Zuweilen ist es nötig, ihnen festgeschlossene Säcke aus durchlässigem Stoff anzuziehen, um direkte Berührung der Genitalien zu verhindern. Beifolgend sind auch zwei Apparate angegeben, welche ihnen zum gleichen Zweck angeschnallt werden (Fig.428 und 429). Sie haben aber auch ihre Nachteile und werden nur selten wirklich notwendig werden. Niemals schlage oder ängstige man onanierende Kinder, weil dadurch der Grund zu Nervenleiden gelegt werden kann. Sie sind Verirrte,  aber keine Verbrecher, oft leider schon sehr kranke Menschen, und müssen daher zwar ernst, aber durchaus milde behandelt werden. Kaltwasserbehandlung erzeugt bei erregten Personen geschlechtlichen Reiz; man vermeide sie also und verhüte besonders das Frieren der Kinder. Beim Spiel bemerken sie oft die kalten Füße nicht; beständiges Frösteln erzeugt aber einen heftigen Reizzustand in den Genitalien, dem die Kinder dann mehr oder minder heimlich Folge leisten, indem sie mit den Händen, auf den Stühlen, mit der Bettdecke usw. nachhelfen, um Befriedigung herbeizuführen. Ermüdung, bei schwachen Kindern bis zur Erschöpfung, große Reizbarkeit, die sich in Weinerlichkeit, Zorn, Unarten äußert, Zerstreutheit, Unfähigkeit zu gesammelter Arbeit, blaue tiefe Ringe unter den Augen, eine fahle, häßliche Gesichtsfarbe, schließlich ein abstoßender Gesichtsausdruck, dazu abgebissene Fingernägel und beim Mädchen oft ein schleimiger Ausfluß aus der Scheide aber auch entzündete Geschlechtsteile sind sichtbare Folgen der traurigen Verirrung. Sie gleichen sich in späteren Jahren nur durch sehr hygienische und maßvolle Lebensführung aus, bei schwächlichen Menschen aber bleiben gewisse Kennzeichen für immer bestehen. Vor allem vererben sie auf ihre Nachkommen die sexuelle Schwäche, das Merkzeichen der heutigen kultivierten Menschheit.

Sehr beruhigend wirken ein: warme B e i n b ä d e r, ebensolche S i t z b ä d e r von fünf bis zehn Minuten Dauer und 35°C., einstündige S p a z i e r g ä n g e  in ruhiger, gesunder Umgebung vor dem Schlafengehen, ernste, v e r e d e l n d e  Erzählungen, welche wohl rühren, aber nicht aufregen dürfen und das Kind von sich selbst ablenken; e i f r i g e  A r b e i t, ohne Überanstrengung, aber doch Körper undn Seelenkräfte anspannend, nicht minder Sport, der unter vernünftiger Leitung betrieben wird.

Leider sind die erwachsenen O n a n i s t e n auch unter dem weiblichen Geschlechte keine Seltenheit und die Zahl derjenigen, die Trost und Rat bei der Ärztin deshalb suchen, ist keine kleine. Wenn die Erkenntnis der wahren Bedeutung ihres Zustandes sie erfaßt, kommt meißt auch heftige Reue, Angst vor ernsten Folgen über sie, und sie machen große Willensanstrengungen, um sich von der bösen Leidenschaft zu befreien. Gebärmutterkatarrh, schmerzhafte Menstruation, allgemeine nervöse Erscheinungen, nicht selten nervöses Herzklopfen usw. sind die gewöhnlichsten Erscheinungen bei ihnen. Alte Onanistinnen sind zur Ehe meist wenig tauglich; entweder leiden sie an Scheidenkrämpfen, oder sie sind gegen die Annährungen des Mannes empfindungslos. Meist ist sie ihnen auch widerwärtig. Bei bereits eingetretener Erschlaffung der Gebärmutter wird auch die Mutterschaft schwierig. Die Früchte werden oft nicht ausgetragen. In anderen Fällen ist chronische Gebärmutterentzündung mit ihrem Heer von Übeln die Folge der beständigen unnatürlichen Reizungen. Bei temperamentvollen j u n g e n  Mädchen dagegen ist, so wie beim geschlechtlich erregten Mann, die E h e  das beste Heilmittel, das aber zu rechter Zeit in Anwendung kommen muss.

Die jetzt immer häufiger werdende Ehelosigkeit ist für Männer und Frauen von großer Gefahr; denn sie treibt sie nur zu oft der Onanie in die Arme. Zu ihrer direkten Bekämpfung beachte man, welche Gegenmittel für die Kinder empfohlen wurden, denn sie gelten mit individueller Anpassung auch für Erwachsene. Am besten ist es, nach vorangegangener Untersuchung nur nach ärztlicher Vorschrift zu handeln.

Über ältere weibliche Onanisten ist noch zu sagen, daß sie recht häufig einer ganz bestimmten Form der Onanie ergeben sind, und zwar jener, die nur auf geistigem Wege, also durch bedeutende Nervenanstrengung, ohne äußere MIthilfe zustande kommt. Man nennt sie auch “Phantasiekranke”. Diesen kann nicht geholfen werden, wenn sie nicht selbst mit äußerster Anstrengung w o l l e n. Dann mögen sie folgende Lebensweise einschlagen: Früh aufstehen und nur bei ausgesprochener Müdigkeit zu Bett gehen, hart liegen und erhitzende Federn vermeiden, alkoholfreie, leichte Diät, tägliche Gartenarbeiten, Bergsteigen, nicht Sitzbäder, sondern wöchentlich zwei bis drei Halbbäder mit mäßiger Abkühlung, täglich kurze, kalte Waschungen der äußeren Genitalien, wenn Hitze oder Ausflüsse vorhanden sind (ja keine Ausspülungen der Scheide!), anspannende Berufs- oder Hausarbeiten, die vom inneren Menschen ablenken, strenge Vermeidung jeglicher, die Phantasie erregender Lektüre. Dies wird sie heilen! Sind diese Bedauernswerten im übrigen aber gesund und sehnen sie sich im Alter der Reife nach der Ehe, sind sie vielleicht bei lebhaftem Temperament für das andere Geschlecht sehr empfänglich, dann mögen sie heiraten, um natürliche Befriedigung zu finden, was die gesunde Frau ebenso braucht wie der gesunde Mann.

Soweit also die Meinung zur Selbstbefriedigung Anfang des 20. Jahrhunderts. Wenn das stimmen würde, wären wir wohl alle geistig verwirrt, nervlich am Ende und zu nichts mehr fähig.. Schon krass, dass die das damals ernst gemeint haben….

Published in: on 1. November 2010 at 19:23  Kommentare (6)  
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Bücherstöckchen

Bei Hannibla und Huffel habe ich dieses Stöckchen gefunden und nun auch mal Zeit, es selber zu beantworten.

1. Welches Buch liest du gerade?

-”die Orks – Blutrache”, den zweiten Teil der Ork-Trilogie von Stan Nicholls. Gefällt mir gut, die Orks mal als die Guten zu sehen. Fantasy-Literatur ist gut zum Abschalten.  

2. Welches Buch hat dich zuletzt stark beeindruckt?

- öhm…weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, weil ich lese um abzuschalten. Daher lese ich ausschließlich Romane, immer historische Mittelalterromane oder Fantasy. So richtig beeindruckt hat mich in der Sparte am ehesten “Rumo und die Wunder im Dunklen” von Walter Moers, weil es einfach großartig geschrieben ist, spannend bis zum Schluss.

3. Sammelst du irgendwas?

- slle Walter Moers-Romane. Leider gibt es nicht soviele, ich hab sie aber alle. Jetzt möchte ich alle noch als Hardcover haben, das ist noch mein Ziel.

4. Schreibst du Widmungen in Bücher?

- Ja. Wenn ich Bücher verschenke immer.

5. Schreibst du deinen Namen in deine Bücher?

- nein. Ich schmier nicht in meinen Büchern rum. Ich verleihe auch selten Bücher, und meine Hardcover schonmal gar nicht, Taschenbücher eher.

6. Welches Buch hast du doppelt?

- keines

7. Von wem würdest du dir gerne was vorlesen lassen?

-  ich liebe die Moers-Hörbücher, die von Dirk Bach gelesen wurden. Ansonsten liest mein Liebster mir gerne mal was vor, und das ist das Schönste, was es gibt.

8. Sitzt du im Kino lieber am Rand oder in der Mitte?

- Was hat das mit Büchern zu tun? In der Mitte.

9. Welche ist deine Lieblingsromanfigur?

- Rumo. Und Hildegunst von Mythenmetz. Beide aus der Feder vom wunderbaren Walter Moers.

10. Nach welchem System ordnest du deine Bücher?

- nach Hardcover und Taschenbüchern, da dann nach Autor

11. Lesen vor dem Schlafen oder nach dem Aufstehen?

- Vor dem Schlafen und zwischendurch immer wenn ich Zeit finde. Ich lese eigentlich ständig. Am liebsten im Sommer am Strand oder im Garten in der Sonne.

12. Welches Buch würdest du deinem größten Feind schenken?

- gar keins, Bücher sind heilig und sollten nur Menschen gegeben werden, die es auch verdient haben. Diese Aussage von Huffel lasse ich so stehen!

13. Hardcover oder Paperback?

- Am liebsten Hardcover, sind aber leider immer so teuer.. :-(

14. Zeitung aus Papier oder Netz?

- ich lese News immer online.

15. Von welchem Buch bist du das erste Mal so richtig gefesselt worden?

- fällt mir spontan nicht ein.

16. Deine liebste Literaturverfilmung?

- uff… Literaturverfilmungen sind meistens schlechter als das Buch, weil der Regisseur andere Vorstellungen von der Materie hat als man selbst. Ich bin eigentlich immer enttäuscht von Verfilmungen. Allerdings finde ich “der Herr der Ringe” verdammt gut. Nur fehlt da eben einiges, was in den Büchern vorkommt, aber die Filme sind so ja schon ewig lang. :-)

17. Tägliche oder wöchentliche Pflicht?

- Lesen? Pflicht? Never!

18. Bevorzugte Urlaubslektüre?

- Entspanntes. Fantasy geht immer. :-)

19. Bester Romantitel ever?

- „Die Stadt der träumenden Bücher“ von Walter Moers, Buch gesehen, Buch gekauft, weil Titel so genial…und ich wurde nicht enttäuscht. -Da hat Huffel Recht! Das beste aller Bücher!!! Ich liebe es und empfehle es jedem weiter. Sogar mein Liebster hat es sich gekauft weil ich so geschwärmt habe.

20. Welches Buch sollte jeder Mensch gelesen haben?

- siehe oben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man “die Stadt der träumenden Bücher” nicht mag.

Wer mag nimmt das Stöckchen mit. Wer nicht mag, nicht. :-)

Published in: on 4. Juni 2010 at 07:54  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die 100 beliebtesten Bücher

Bei Herrn Schonzeit habe ich ein Stöckchen aufgegriffen, was wieder einnmal für mich als alte Leseratte gemacht zu sein scheint. Es geht um die Liste der 100 beliebtesten Bücher der Deutschen, und man soll/kann hier diejenigen markieren, die man selber gelesen hat. Schönes Stöckchen, das hätte von mir sein können. Ich werde es so machen wie Herr Schonzeit, und die von mir gelesenen fett markieren, und dann meinen Senf dazu geben. Also los:

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien – ich denke, dazu muss ich nicht viel sagen. Ein Meisterwerk.

2. Die Bibel – naja, durchgelesen nicht. Habs mal angefangen, aber nicht durchgehalten, war dann doch zu langweilig.

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett- lohnt sich absolut, vorallem wenn man wie ich Fan von Mittelalterromanen ist!

4. Das Parfum, Patrick Süskind- leider nicht, aber Viele aus meinem Freundes-/Bekanntenkreis schwören drauf..vielleicht sollte ich auch mal…

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry- sogar auf deutsch und französisch gelesen!

6. Buddenbrooks, Thomas Mann- das wurde in meinem Deutsch-LK nicht durchgenommen, damit musste sich der Parallelkurs auseinander setzen. :-)

7. Der Medicus, Noah Gordon- mit diesem Buch begann vor 15 Jahren meine Sucht nach Mittelalterromanen!!

8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling – Habe ich sogar auf englisch gelesen!

10. Die Päpstin, Donna W. Cross- Mittelalterroman- muss ich mehr sagen? ;-)

11. Tintenherz, Cornelia Funke- muss ich unbedingt noch lesen, soll ja gut sein.

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon- die sollen auch sehr gut sein, die Bücher von Frau Gabaldon. Meine Mama ist ganz wild danach!

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink- da gibts n Buch von? Ich kenne nur den Film vom Hörensagen…

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe- die Geschichte von Gretchen und Faust. Wunderschön. Habs freiwillig gelesen. Außerhalb der Schule.

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen- für meine Freundinnen und mich absolute Pflichtlektüre, als wir so 16 waren..:-)

18. Der Name der Rose, Umberto Eco

19. Illuminati, Dan Brown

20. Effi Briest, Theodor Fontane- Deutsch-LK. Ich habe es gehasst. Dieser Chinese, vor dem die Alte immer Schiss hat- seltsames Buch.

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling- habs so halb gelesen. Steht in meinem Bücherregal, auf englisch. Ich komme irgendwie nicht dazu…

22. Der Zauberberg, Thomas Mann

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende- hab ich als Kind verschlungen.

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt-im Englisch-LK gelesen. Und im Kino gewesen. War unerwartet gut.

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley- Fantasy und Mittelalter. Genau mein Ding!

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch- Deutsch-LK. Ich fands ganz gut, auch, wenn ich nicht alles verstanden habe.

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny- Der Titel erinnert mich an die Arbeit im Öffentlichen Dienst…

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera- mal angelesen…aber irgendwie nicht zuende gebracht.

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder- hab ich mit 15 oder so gelesen. Ich hatte danach kurz überlegt, Philosophin zu werden…

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams- Herr Schonzeit hat mich schon zu Berufsschulzeiten dazu bringen wollen. Ich habe das Buch von ihm bekommen und angelesen, habe es aber nie über die ersten 100 Seiten gebracht…

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse- auch nur angelesen…

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing– das ist mir irgendwie zu brutal..das stört mein Weltbild…

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling- das hab ich natürlich auch gelesen

53. Momo, Michael Ende- als Kind schon gelesen.

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger- ich wusste nicht mal, dass es dieses Buch gibt, bis der Autor kürzlich verstarb und sogar mein Kollege von dem Buch erzählte…

57. Sakrileg, Dan Brown

58. Krabat, Otfried Preußler- ich glaube, das wär noch was für mich.

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren- Hej Pippi Langstrumpf, tralla-li-tralla-la-tralla-hopp-sassa….!

60. Wüstenblume, Waris Dirie- ein wirklich gutes Buch über die Leiden junger Mädchen, die beschnitten werden. Fürchterliches und unmenschliches Ritual.

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell- hab ich neulich beim Aufräumen in meinem Bücherregal entdeckt, keine Ahnung, wo das herkommt…

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi- das soll ja ganz schwere Kost sein. ich weiß noch, dass die Schwester meines Exmannes das vorletztes Jahr gelesen hat und ich sie bewundert habe, dass sie sich das antut.

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling- türlich gelesen.

70. Tagebuch, Anne Frank- hab ich als Jugendliche gelesen. Ich fand es interessant.

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult

72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers- darüber, und über die Romane von Herrn Moers allgemein, habe ich einen eigenen Blogeintrag geschrieben.

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé- Mittelalterroman :-)

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern- hab ich zuhause liegen, Steffi hats mir empfohlen. Aber gelesen hab ich es noch nicht.

85. 1984, George Orwell- ein sehr gutes Buch, von dem heute erschreckend viel in die Realität umgesetzt ist…

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy- bevor ich auf den Mittelalter-Trichter kam habe ich viele Romane von deutschen Autoren gelesen. Dieser war dabei und hat mir gut gefallen.

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Alles in Allem komme ich auf 25 Bücher die ich gelesen habe und einige, die ich zwar angefangen , aber nicht zuende gebracht habe. Ich denke, hier habe ich noch etwas Nachholbedarf. Aber wie so oft im Leben…Zu viele gute Bücher, zu wenig Zeit zum lesen….

Published in: on 3. Februar 2010 at 12:58  Kommentare (1)  
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Sprechen sie zamonisch?

Bei Gedankenströme habe ich ein Stöckchen gefunden, an dem ich nun wirklich nicht vorbeikomme, und das ich ein wenig erweitert habe. Es geht um Bücher. Hierbei schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn erstens lese ich für mein Leben gerne, zweitens kann ich Euch hier meine Lieblingsbücher etwas näher bringen. Ich habe dieses Stöckchen auch nur als Anregung genommen für einen Blogeintrag über meine Lieblingsbücher, weitergeben möchte ich das Stöckchen nicht.

Weil es für mich meine allerliebsten Bücher sind und ich sie alle schon so oft gelesen habe, aber kaum jemand sie kennt, nehme ich meine Alltime Favorites, alle Bücher vom selben Autor, dem großartigen Walter Moers, der weit mehr kann als bloß die Comics vom “Kleinen Arschloch”.

Hand aufs Herz, wer weiß schon, dass Käpt´n Blaubär, bekannt aus der Sendung mit der Maus, eine Erfindung von Walter Moers ist? Und wer weiß außerdem, dass es einen ganzen Roman über ihn gibt, der stattliche 700 Seiten umfasst??Hat schon mal jemand vom Kontinent “Zamonien” gehört? Hier eine klitzekleine Einführung:

1. Die Fünf Bücher:

  1. Ensel und Krete-Ein Märchen aus Zamonien
  2. Rumo und die Wunder im Dunkeln
  3. Die 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär
  4. Die Stadt der träumenden Bücher
  5. Der Schrecksenmeister

2. Buch Nr.1 – Erster Satz

Wenn man in Zamonien das Bedürfnis nach vollkommener Harmonie hatte, dann machte man Ferien im Großen Wald.

3. Buch Nr. 2 – Letzter vollständiger Satz auf Seite 50

Von einem geheimen Zugang zum Mittelpunkt der Erde, der nach dem damaligen Stand der Wissenschaft aus flüssigem Gold bestand.

4. Buch Nr. 3 – Zweiter vollständiger Satz auf Seite 100

(Seite 100 ist leer, da auf Seite 101 ein neues Kapitel anfängt. Daher nehme ich den zweiten vollständigen Satz auf Seite 101) Wir bewegten uns normalerweise in Höhen, wo die Luft sehr dünn und empfindlich kalt war, selbst wenn man ein Bärenfell trug.

5. Buch Nr. 4 – Vorletzter vollständiger Satz auf Seite 150

“Haben Sie jemals etwas von den Gefährlichen Büchern gehört? Manche von ihnen töten schon durch die kleinste Berührung”

6. Buch Nr. 5 – Letzter Satz im Buch

Verklagt mich doch!

7. Buch Nr.4 – dritter vollständiger Satz auf Seite 333

Dabei zerbarst es in zahllose Stücke und Holzsplitter, aus denen ich mir im aufwallenden Staub den längsten und spitzesten herausklaubte.

8. Buch Nr. 2 – zweiter vollständiger Satz auf Seite 555

Sie veränderte sich ständig, stülpte Teile ihres Körpers nach außen, sog andere ein, fuhr Tentakel oder Stacheln aus, öffnete schnappende Mäuler, schloß und verschluckte sie wieder, warf ihre Haut in Wellen und Falten, wechselte pausenlos die Farbe, warf dunkle Schleimwolken aus, wurde transparent, dann wieder tiefschwarz- und ließ dazu ein eintönges Knacken aus ihrem Innersten vernehmen.

9.  Buch Nr. 3 erster vollständiger Satz auf Seite 444

Der gigantische Zyklop  drehte noch einmal seinen Schädel mit einem unappetitlichen Knirschen hin und her.

10. Buch Nr. 1 – letzter vollständiger Satz auf Seite 111

Die Buntbären vermuteten, dass er nun irgendwo in Zamonien herumirrte, worüber man in Bauming wegen des anwachsenden Tourismus nicht ganz unglücklich war.

11. Buch Nr. 5 – fünfter vollständiger Satz auf Seite 222

“Es gibt unterschiedliche Arten, solch eine Reise zu beenden”, sagte Eißpin.

Natürlich kann ich mit den paar Sätzen nicht im mindesten zeigen, wie wunderbar phantasiereich diese Romane sind, allerdings kann ich wirklich jedem die Bücher rund um den Kontinent Zamonien nur wärmstens ans Herz legen. Es lohnt sich! Versprochen.

Und wen es interessiert, ein paar weitere Infos gibt es unter www.nachtschule.de und unter www.der-schrecksenmeister.de

Published in: on 11. Januar 2010 at 22:45  Kommentare (7)  
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