Das Leben rennt nur so

Boah! Aber echt! Schon wieder Mitte März und hier tut sich: nichts! Schande über mich. Es ist nicht so, dass ich nicht mehr bloggen mag, auch ist es nicht so, dass nichts passiert. Aber irgendwie habe ich keine Zeit. Ein Tag jagt den nächsten und ich bin viel unterwegs. Zum bloggen kann ich mich in den kurzen Momenten, in denen ich vorm PC sitze, nicht wirklich aufraffen. Zwar passieren hin- und wieder schon ein paar Dinge, die es wert wären, gebloggt zu werden, aber irgendwie…. naja, vielleicht kennt Ihr das ja auch. Manchmal flutscht es eben nicht so.

Irgendwie bin ich auch ganz froh, dass die Zeit momentan so rennt, auch, wenn ich manchmal innehalte und mich selbst bemitleide weil viele Dinge absolut nicht so laufen wie ich sie mir wünsche. Immerhin ist in zwei Wochen endlich mein Scheidungstermin angesetzt, es geht also doch voran. Gleichwohl das für mich auch ein großes Ärgernis ist, denn der Versorgungsausgleich fiel zu meinen Ungunsten aus und das passt mir absolut nicht! Nur ändern kann ich das nicht, ich sollte endlich anfangen, es so zu handhaben wie Schatzi immer sagt: nicht über Dinge ärgern, die man sowieso nicht ändern kann. Leichter gesagt als getan…

Wenigstens mit dem Abnehmen läufts, 8,7kg habe ich in den vergangenen acht Wochen abgenommen und bin zufrieden. Noch weitere sechs Kilo und ich passe wieder in meine Lieblingssommerhose!! Bis Mitte Mai muss das doch zu schaffen sein. Jetzt wo es wieder etwas wärmer wird fällt auch das Laufen draußen sehr viel leichter, und zusammen mit den schwindenden Kilos, die mich schneller werden lassen, macht es auch viel mehr Spaß als noch vor ein paar Wochen. Ist auch gut so, das erste Laufevent ist am 22. Mai und ich möchte bis dahin unbedingt fit sein und eine gute Zeit laufen. Wobei für mich eine gute Zeit so um die 1:20h bedeutet. Dann bin ich schon zufrieden. Bin ja Genussläuferin und will keine Rekorde brechen. Angst macht mir nur momentan noch das Schwimmen beim Förde-Triathlon im August. Zwar habe ich zusammen mit Maren einen Kraulkurs absolviert, aber wir haben das Gelernte noch nicht weiter vertieft, obwohl es dringend nötig wäre. Ich muss mich unbedingt mal darum kümmern und in der Gaardener Schwimmhalle anrufen. Da gibt es einen Kraulworkshop zweimal die Woche und ich muss noch ein paar dazu Infos einholen. Immerhin werden wir die Saison im September ganz entspannt beim Kiel.Lauf ausklingen lassen, darauf freue ich mich eigentlich jetzt schon am Meisten. :-)

So, das solls erstmal gewesen sein, ich wollte ja auch nur mal verlauten lassen dass es mich noch gibt. Irgendwann wird meine Blogging-Lethargie auch wieder vorbei sein, und dann kommen wieder mehr und öftere Posts. Bis dahin: Ohren steif halten und immer dran denken:

Alles wird gut!

Gute Vorsätze oder: 2010 war kacke, 2011 starte ich wieder durch!

Gute Vorsätze sind natürlich von Grund auf schon mal schlecht, weil man sie meistens nicht ganz freiwillig fasst, oder zumindest weil man das eben zum Jahresbeginn so macht, schließlich machen alle das. Natürlich ist das bei mir nicht gänzlich anders, allerdings steckt bei mir mehr dahinter. 2009 habe ich so richtig schön was für mich getan, die Ernährung (mit Hilfe von WeightWatchers, ich bin da ehrlich) umgestellt, angefangen zu sporteln und kaum noch Zeit zu hause vorm PC/TV verbracht. Das lief auch alles ganz wunderbar, und so habe ich ohne mich groß anstrengen zu müssen, oder ohne wirklich hungern zu müssen, innerhalb von einem halben Jahr 30kg abgenommen. Ich hab mich so großartig gefühlt, so wunderbar, fit, gesund, und unendlich glücklich. Dann der Wendepunkt, an dem alles anfing. Der blöde Unfall, Krankenhausaufenthalt, OP, 6-Monate Sport-Zwangspause, und schon war der Schweinehund wieder größer, die Motivation ließ auch nach, die ersten Kilos haben sich wieder auf die Hüften gemogelt. Im Sommer 2010 waren es schon acht Kilo, die sich wieder zurück gemogelt hatten und mir mächtig auf die Nerven gingen. Ich habe im Juli wieder angefangen zu laufen, und habe ja auch im September den Kiel.Lauf erfolgreich gemeistert, aber zu den sportlichen Aktivitäten in dem Maße, wie ich sie vor dem Unfall betrieben habe (fünfmal die Woche ca. 8-10km laufen) habe ich nicht wieder zurück gefunden. Das blöde operierte Bein tat immer weh und ein gewisses Maß an Trägheit spielte auch eine Rolle. Hinzu kam mein wirklich anstrengender Beziehungsstatus, der mir soviel Kraft raubt, ich kann selbst beim Sport nicht mehr abschalten und habe mich statt dessen wieder aufs Frust-Fressen verlegt. Böse Falle. Jetzt ist 2010 rum und ich traue mich nicht auf die Waage. Ich schätze mal, dass es mittlerweile an die 12-15kg sind, sie ich wieder drauf habe. Schöne Scheiße. Aber natürlich einzig und allein meine eigene Schuld, das kann ich niemand anderem in die Schuhe schieben, gefuttert habe ich die ganzen Süßigkeiten allein, ohne Hilfe. Toll, Kaddy, ganz toll! Grummel.

So kann das nicht weitergehen, es muss sich etwas ändern! Mein Plan für 2011 sieht vor, mich wieder auf mich selbst zu besinnen, wieder etwas zu tun, das mir gut tut. Den ersten Schritt dazu habe ich schon im Oktober gemacht, denn bei uns auf der Arbeit wird durch die Gesundheitsförderung wieder ein WW-Kurs angeboten, zu einem sehr günstigen Preis. Machen wir uns nix vor, WeightWatchers will auch nur Geld verdienen, und im Normalfall kostet das pro Monat 40€. Das ist mir aber definitiv zu teuer, und ich kann mir das auch bei meiner finanziellen Situation jetzt, wo ich allein lebe, pauschal nicht leisten. Der Kurs wird aber vom Arbeitgeber gefördert, so dass der 22 Wochen-Kurs mich nur 66€ Zuzahlung kostet. Als die Rundmail der Gesundheitsförderung im Oktober in meinem Dienstpostfach landete, habe ich mich auch sofort angemeldet und dadurch einen der heiß begehrten Plätze ergattert. Soviel also dazu, der Kurs beginnt am 17. Januar und ich bin voller Tatendrang und Zuversicht und freue mich auch schon darauf, die dämlichen Pfunde wieder schmelzen zu lassen. Alleine schaffe ich es nämlich nicht; das idiotensichere System von WW funktioniert super, aber alleine fehlt mir einfach die Motivation, und ein gewisser Druck ist eben auch dabei. Den brauche ich. Alle Versuche, nach dem WW-Prinzip auf eigene Faust, ohne Gruppe, abzunehmen, scheitern bei mir. Jedes Mal.

Schritt zwei sieht eine ordentliche Steigerung meines Sportpensums vor. Ich will mich wieder jeden Tag eine Stunde an der frischen Luft bewegen, und anfangen werde ich wieder mit Nordic Walking, wie schon 2009. Ja, Nordic Walking sieht bescheuert aus, ich weiß. Aber um direkt wieder zu laufen bin ich zu schwer geworden, gerade mein operiertes Bein muckt in letzter Zeit ordentlich rum. Und 2009 habe ich auch mit Nordic Walking angefangen, zügig durchgeführt ist das auch sehr anstrengend und die Pfunde purzeln. Ich habe mir auch vorgenommen, wieder in Melsdorf zu laufen, da wo ich 2009 auch immer unterwegs war. Hier mitten in der Stadt ist mir das echt ne Nummer zu hart, das muss ich nicht haben. Und sobald die ersten 5-7kg weg sind, kann ich auch bedenkenlos wieder mit dem Laufen anfangen. Bis dahin ist es auch wieder etwas wärmer, und vor Allem nicht mehr glatt. Zusätzlich will ich auch ab März wieder mit dem Rad zur Arbeit fahren, das sind pro Strecke jeweils 20min zügiges Rad fahren (ich kann irgendwie nicht langsam Rad fahren, ich fahre immer recht schnell), also auch 40 min. pro Tag. Das zusätzlich zum Laufen und die Welt wird wieder ein wenig rosiger. Im Mai will ich spätestens wieder in meine Lieblingshose von 2009 passen, jawoll! Vorhin habe ich mich bei jogmap angemeldet, das ist eine Community für Läufer, in der man seine gelaufenen Strecken eingeben kann, neue Strecken finden kann und sich übers Laufen austauschen kann. Eine gute Sache, es stehen für mich ja auch der Krooger Waldlauf, die erneute Teilnahme am Kiel.Lauf und, als Königsdisziplin, der Förde-Triathlon auf dem Plan. Das mit dem Triathlon war so eine fixe Idee von Maren, meiner Sportpartnerin, und mir. Es ist ein Volkstriathlon, 20 km Rad fahren, 5 km laufen, 500m schwimmen. Extra für den Triathlon haben wir uns in der Schwimmhalle in Preetz zu einem Kraulkurs angemeldet, denn das Kraulschwimmen beherrschen wir noch nicht. Der Kurs startet jetzt im Januar, und ich bin schon ganz gespannt. Ich war heute schon bei fielmann und habe mir eine Schwimmbrille mit meiner Sehstärke bestellt, damit ich nicht blind schwimmen muss. Was die Veranstaltungen angeht machen wir da just for fun mit. In erster Linie um dabei zu sein, nicht, um Bestzeiten aufzustellen. Wir sehen das olympisch (dabei sein ist alles!) und wollen zu aller erst Spaß haben.

Und um mir selbst noch weiteren, positiven,  Druck aufzubauen werde ich hier regelmäßig von meinen Erfolgen und Misserfolgen berichten. Zusätzlich habe ich in der Sidebar in meinem Blog einen kleinen Kilometerzähler von Jogmap.de eingebaut, damit ihr meine gelaufenen Kilometer beobachten könnt. Der steht momentan noch auf 0, aber bald taut es, und dann gehts los, also regelmäßig vorbei schauen!

Tja, so sieht er aus, mein großer sportlicher Plan für 2011.

Kampf der Faulheit, dem Schweinehund und dem Hüftspeck!!!!!

Alles wird gut!

 

Übrigens

hab ich mich vor zwei Tagen für den Kiel.Lauf 2011 angemeldet. So früh, weil die Startgebühren momentan noch recht gering sind. Je näher es auf den Kiel.Lauf 2011 zugeht, desto teurer werden die Startgebühren. Der nächste Kiel.Lauf startet am 11.09.2011, und ich habe mir vorgenommen meine Zeit ordentlich zu verbessern. Außerdem will ich auch noch ein paar Kilo loswerden, dann fällt das Laufen auch einfacher und man wird automatisch schneller. Ich bin jetzt schon gespannt wie es nächstes Jahr wird, aber bis dahin sind ja noch elf Monate Zeit. Elf Monate zum trainieren und fit werden.. hehe. Ich freu mich schon..

Wer auch mitmachen will, was ich jedem nur empfehlen kann, denn so schlimm sind 10,5 km laufen gar nicht, hier gehts zur Anmeldung.

Published in: on 21. Oktober 2010 at 19:09  Kommentare (6)  
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Bilder sagen mehr als Worte…

Published in: on 14. September 2010 at 20:11  Kommentare (6)  
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Das war so Whoaaaaa!!!!

Ich bin gelaufen.

10,5km.

Gelaufen wie noch nie in meinem Leben, das war einfach nur Hammer.

Meine Zeit: 1:14:41 Std, das macht Platz 2519, und in der Gruppe der Frauen bis 30 Platz 129.

Ich bin zufrieden, aber sowas von.

Natürlich laufen andere schneller, aber nicht nach nur 6 Wochen Training und nach einer komplizierten OP am Knie, die mit neunmonatiger Sportzwangspause einhergeht. Ich hatte mir vorgenommen es in etwa 1:20Std. zu schaffen und habe mich selbst arg unterboten. Hach, ich bin ja sowas von stolz auf mich!!! Dumdidu…*sing*

Ich bin aber auch absolut fertig, komplett geschafft und soooo müde.

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Die Anmeldeunterlagen habe ich schon ausgefüllt. Ziel für nächstes Jahr: unter 1:10 Std.

Und hier meine Medaille, übrigens die Erste in meinem Leben:

Published in: on 12. September 2010 at 19:00  Kommentare (3)  
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7277

Nein, das ist nicht meine Telefon-Durchwahl. Hihi.

Das ist meine Startnummer für den Kiellauf. Sonntag gehts los und mittlerweile bin ich schon ganz aufgeregt. Vorhin habe ich mit Maren und Carsten unsere Startnummern abgeholt, und da ist ganz schön was los auf dem Rathausplatz, kann ich Euch sagen!

In der Zeitung standen wir am Donnerstag, ich habe keinen Scanner, aber für Euch hab ich es abfotografiert damit Ihr den Artikel hier anschauen könnt. :-)

Die 7 ist übrigens in China die absolute Glückszahl, Rufnummern mit der 7 drin sind dort sehr beliebt, ebenso Autoschilder. Nimmt man die Quersumme meiner Startnummer kommt 23 dabei heraus, und ich habe am 23. Geburtstag. Also noch ein gutes Omen.

Wobei, ich will ja keinen Rekord aufstellen am Sonntag, ich laufe einfach für mich. Selbst wenn ich mit mit einer Zeit um die 1,5Std. ins Ziel komme, bin ich auch zufrieden. Hauptsache dabeisein. Mal sehen, was dabei herauskommt; ich will es locker angehen und Spaß dabei haben.

Blöderweise nervt mein OP-Bein auch seit einiger Zeit wieder rum und ich werde nach dem Kiel.lauf um einiges kürzer treten müssen, was das Laufen angeht. Wenn mein Orthopäde wüsste, dass ich schon wieder laufe, der wäre bestimmt nicht amused..Grins. Zum Glück weiß er es nicht, und ich lasse das Ganze jetzt einfach auf mich zukommen.

Published in: on 10. September 2010 at 22:16  Kommentare (2)  
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Whaaaaaaaaaaaaaaaaa! Ich komm zu nix mehr…

Nur noch eine Woche bis zum Kiel.lauf. Oh man.. die Zeit rennt und rennt… Und da ich momentan dreimal die Woche meine 8-10km laufe und die anderen Tage entweder damit verbringe meine Freundinnen zu treffen oder aber mit Schmerzen in den Beinen auf dem Sofa zu vegetieren (ich habe es doch tatsächlich geschafft, in knapp drei Wochen eine Riesentube Voltaren fast leer zu bekommen…) oder meistens sogar beides gleichzeitig, komme ich einfach nicht mehr zum Bloggen. Normalerweise habe ich das an den ereignislosen Tagen auf der Arbeit gemacht, aber mein Chef hat gemerkt dass ich in letzter Zeit häufiger mal online war und hat mal ein bisschen “DuDuDu” gemacht. Also nix mehr mit bloggen während der Arbeit. Nun gut. Bin ja schließlich auch nicht zum Vergnügen da.. Dann presse ich eben alle Ereignisse der vergangenen Woche in einen Blogeintrag und fasse mich ein bisschen kurz, denn ich will mich gleich vor den Fernseher klemmen und dem Spiderschwein huldigen. :-D

Am Dienstag ist mir was passiert, das ist echt der Hammer. Ich hab sowas von Schwein gehabt (Spiderschwein, Spiderschwein…*sing*), das ist echt der Hammer. Folgendes ist passiert: ich bin mit einer Kollegin und Freundin zusammen in die Mittagspause gegangen. Weil Monatsanfang war haben wir uns entscheiden zur Bank zu gehen und Geld abzuheben. Ich mache das nämlich mittlerweile so, dass ich am Monatsanfang das komplette Geld für Lebensmittel abhebe und mir dann für vier Wochen einteile. Auf diese Weise komme ich etwas besser mit dem Geld aus, denn der Umgang mit Geld ist nicht gerade eine meiner Stärken und ich habe es schon viel zu oft geschafft, am 15. eines Monats vollkommen pleite zu sein. Wir sind also zur Bank und haben uns unser Geld geholt. Anschließend sind wir zum Bäcker gegangen und haben uns noch jede ein Brötchen geholt, denn was essen sollte man in der Mittagspause ja auch. Weil schönes Wetter war haben wir uns im Park, der an unsere Arbeitsstelle grenzt, auf eine Bank gesetzt und dort unsere Brötchen verputzt. Weil ich mein Portemonaie so lose in der Hand hatte und ich beide Hände zum essen brauchte, habe ich es neben mich gelegt und natürlich vergessen als wir uns wieder auf den Weg zur Arbeit gemacht haben. Nun, das Ganze ist mir aber nicht sofort aufgefallen, sondern erst nach Feierabend, als ich meine Tasche gepackt habe und mich gerade auf den Heimweg machen wollte. Siedend heiß ist mir da eingefallen, dass ich das Portemonaie mit der kompletten Kohle für den Monat auf der Sitzbank liegengelassen habe. Ganz toll!!! Also nix wie nochmal hin zum Park, in der bangen Hoffnung, dass mein Portemonnaie dort noch liegt. Natürlich war mir klar, dass es eher unwahrscheinlich ist, und noch unwahrscheinlicher, dass die Kohle da noch drin ist… Wieder im Park angekommen hab ich auf “unserer” Bank einen Typen sitzen sehen, der sich den Platz auch zum essen ausgesucht hat. Ich habe ihn also gefragt, ob er mein Portemonnaie gesehen hat und- ich konnte es kaum glauben- er hatte es! Er hatte es eingesteckt und meinte, dass er es mir vorbeibringen wollte, denn mein Ausweis sei ja drin und da steht ja die Adresse drauf… Ich hab schnell rein geguckt und es war tatsächlich noch die komplette Kohle drin!! Whaaaaaaaaaaa! Mir ist in meinem Leben noch kein so großer Stein vom Herzen gefallen… Ich hab dem Typen 10€ Finderlohn gegeben und mich tausendmal bedankt. Man, was bin ich froh, dass es noch so ehrliche Menschen auf der Welt gibt! Ich bin übrigens auch der festen Überzeugung, dass mein Glück daher rührt, dass ich selber absolut ehrlich bin was sowas angeht. Ich gebe auch Kassiererinnen das Geld zurück, wenn sie sich mit dem Rückgeld verzählt haben und mir zuviel herausgeben. Ehrlich! Dafür werde ich zwar oft komisch angesehen von Bekannten, aber ich bringe es einfach nicht übers Herz, Geld, das mir nicht gehört, einzusacken. Und jetzt bekomme ich dafür den Lohn.. :-) Puh!!! Ich wette, dass ich mein Portemonnaie vergesse,  passiert mir nicht nochmal. Uff….

Der Rest der Woche verlief eher ruhig. Bei den Hundespaziergängen abends vorm Schlafengehen treffen Simpsi und ich immer häufiger Igel, die sich jetzt für den Winter dick und rund fressen. Wer nachts die Gelegenheit hat durch Grünanlagen zu laufen, beziehungsweise so wie ich einen Hund hat und deswegen dazu gezwungen ist, sollte übrigens mal ganz genau hinhören. Es ist wahnsinnig welche Geräusche die Nächte momentan so mit sich bringen. Mich fasziniert momentan sehr das Geräusch, was es gibt,  wenn sich nachts die Regenwürmer die ersten heruntergefallenen, trockenen Blätter in ihre Gänge ziehen. Ein Knistern und Rascheln überall… direkt ein bisschen unheimlich. Und dann die Igel, die im Gebüsch herum huschen… Leider Gottes ist es mittlerweile ja auch schon ganz schön kalt nachts und morgens. Die Hunderunden bestreite ich schon wieder mit meiner Winterjacke, die ich aus dem Sommerlager befreit habe. Hachja. Kurz war der Sommer. Viel zu kurz. Und jetzt kommt der herbst. Und mein Geburtstag. *grusel* Ich werde nicht hier sein, und somit allen Anrufen direkt an meinem Geburtstag entgehen. Aber dazu demnächst mehr. Jetzt ist erstmal Spiderschwein-Zeit.. Grins.

Published in: on 5. September 2010 at 20:26  Kommentare (5)  
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mein erstes Mal

Gestern bin ich mit meiner Laufpartnerin Maren das erste Mal zum Kiel.lauf-Training mitgefahren. In vier Wochen gehts ja schon los und jetzt wird es langsam mal Zeit dass ich die Strecke kennenlerne und mich damit vertraut mache. Bisher habe ich mich nie so recht getraut; aber gefagt, ob ich mitkomme, hat sie schon öfter. Gestern sollte es dann auch endlich soweit sein. Um 19:30 gings los, Treffpunkt Sparkasse am Lorentzendamm. Und da sind mal echt viele Läufer beim Training! Bestimmt so 50-70 Leutchen haben sich eingefunden. Männer wie Frauen, ältere und junge Läufer. Es gibt drei Laufgruppen, eingeteilt nach deren  Laufgeschwindigkeit. Wir sind mit der 6:30-7:00 min/km Gruppe mitgelaufen, das ist die Langsamste. Mein Ziel ist es einfach beim Kiel.lauf dabeizusein. Ich will keine Rekorde brechen, und wenn ich als letzte ins Ziel komme ist mir das auch egal- Hauptsache dabeisein! Das olympische Prinzip eben. :-) Man darf ja auch nicht vergessen, dass meine letzte Knie-OP erst drei Monate her ist, so ziemlich auf den Tag genau sogar. Und wüsste mein Orthopäde, dass ich schon wieder an der 10-km-Strecke kratze, na, der fände das bestimmt nicht so lustig.. Aber er weiß es nicht und von daher lasse ich mir das auch nicht mies machen.

Ich hab mir auch wieder genau den richtigen Tag fürs erste Kiel.lauf-Training ausgesucht, denn gestern war ein Fotograf der Kieler Nachrichten dabei, der Läufer für eine Kiel.lauf-Sonderbeilage abgelichtet hat. Natürlich hat er sich die schicksten Läufer für seine Fotos ausgesucht, und dabei waren auch Maren und ich. Kurzes Interview, ein paar Bilder- super, jetzt bin ich eine Woche vor dem Kiel.lauf auch noch in den KN zu bestaunen. Hihi. Wenn das mal nicht Ansporn ist.

Dann gings los, einen Schlenker durch die Innenstdt, am Rathhaus vorbei, weiter am Brücke-Kino längs, dann am Lorentzendamm lang, Richtung alte Feuerwache bis zum Steigenberger. Von da dann die Kiellinie und das Hindenburgufer entlang, bis zur gefürchteten Parkstraße. Die ist mal echt mies, schön steil und langgezogen bergauf. Grummel. Aber ich habe sie gut gemeistert, und das laufend, worauf ich echt stolz bin. Weiter gings durch den Niemansweg, Beselerallee, dann die Holtenauer lang und da dann Richtung Schrevenpark. Klopstockstraße durch und zum Endspurt Fleehörn lang. Ein bisschen haben wir gestern abgekürzt und sind 9km der Strecke gelaufen, nicht die kompletten 10,5km, die die eigentliche Kiel.lauf-Strecke darstellen. Das machen wir bei einem der nächsten Male. Unsere Zeit war 1:13 Std., womit ich echt zufrieden bin. Maren wäre schneller gewesen, sie läuft aber aus Rücksicht auf mich in meinem Tempo mit. Mein Problem beim Laufen ist auch eigentlich weniger mein Knie, als meine Kondition. Ich musste ja wegen der ganzen Beinbruch-Geschichte neun Monate Zwangspause machen und bin erst wieder vor sechs Wochen mit dem Laufen angefangen. Von daher habe ich wirklich am meisten Probleme mit der Kondition. Das versuche ich aber noch hinzubiegen in den nächsten vier Wochen bis zum Lauf, wir werden jetzt Dienstags und Sonntag gemeinsam laufen, Donnerstags, so wie gestern, zum Kiel.lauf-Training gehen und Mittwochs werde ich mit Maren zusammen noch dreimal mit zum Tae-Bo gehen. Auch das gibt Kondition. So. Und dann wollen wir doch mal sehen, was am 12. September für eine Zeit rausspringt für mich. :-)

Published in: on 20. August 2010 at 05:57  Kommentare (2)  
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Endlich Urlaub!!!

Jahaa!! Richtug gelesen. Seit Montag befinde ich mich in meinem verdienten Sommerurlaub. Drei ganze Wochen mal nicht ins Büro müssen, einfach mal gar nichts tun- herrlich!

Aber irgendwie habe ich bis jetzt so viel um die Ohren gehabt, kein Tag verging ohne irgendwelche Anstrengungen oder Unternehmungen. Im positiven Sinne natürlich, aber dem Müßiggang habe ich tatsächlich vor Zeitmangel noch nicht nicht fröhnen können.

Am Samstag (ich zähle das vergangene Wochenende mal schon mit zum Urlaub dazu..) bin ich früh aufgestanden und erstmal eine dreiviertel Stunde laufen gegangen, schön im Volkspark, der sich dafür wirklich gut eignet. Eine sehr empfehlenswerte Laufstrecke! Anschließend habe ich Großputz gemacht, jede Ecke meines 54m²-Reiches geputzt und gewienert, bis es nur so geblitzt und geblinkt hat. Man will sich ja schließlich wohlfühlen im Urlaub. Den ollen Fahrrad-Heimtrainer, der im Arbeite- und Hundezimmer rumstand, habe ich auch endlich mal vor die Tür gestellt, nicht, ohne vorher ein “zu verschenken”-Schild dran zu kleben. Wirkt hier in Gaarden immer. Keine Stunde, und das lästige -weil sperrige und eh unbenutzte- Ding war weg. Mein Bruder behauptet, schneller ginge es hier in dem Stadtteil nur etwas loszuwerden, wenn man es mit einem Schloss festketten würde…

Am Sonntag bin ich zu meinen Eltern gefahren, weil mir ein wenig fad war und ich nicht alleine rumsitzen wollte. Gerade angekommen hat mir meine Mutter mitgeteilt, dass mein Bruder und seine Freundin (die, nebenbei bemerkt, auch meine beste Freundin ist) auch gleich zum Kaffee vorbeikommen wollten. So haben wir einen schönen Familientag zusammen verbracht, und als es gen Abend ging und meine Eltern festgestellt haben, dass sie nichts zu essen im Haus haben, sind wir alle zusammen essen gegangen und Mama hat bezahlt. Großartig!!! Ein wirklich schöner Tag.

Am Montag wollte ich auch nicht untätig rumsitzen, und nachdem das Hundetier versorgt war, habe ich mich aufs Rad gesetzt, mit dem Ziel in Laboe ein Eis zu essen. Als ich eine Stunde später dann in Laboe ankam, war mir aber noch nicht nach Eis essen, sondern nach weiterfahren. Gedacht, getan, über Stein und  Wendtorf bin ich mit dem Rad auf einmal in Heidkate angekommen und habe mich geärgert, dass ich kein Badezeug mitgenommen habe, denn es war verhältnismäßig leer am Strand und es war wunderbares Wetter, schön warm (habe ich schonmal erwähnt, dass ich mich bei den momentan vorherrschenden Temperaturen erst so richtig wohl fühle?), ein ganz laues Lüftchen- herrlich! Ich hab ne kurze Trink- und Klopause gemacht und bin dann munter weitergeradelt- bis nach Kalifornien. Von da aus dann zurück, diesmal nicht am Wasser lang, sondern durch die wunderschöne Probstei, über Schönberg, Muxall, Probsteierhagen. In Schönkirchen habe ich bei Bertow dann ein Eis gegessen. Bertow kann ich nur empfehlen, wunderbar leckeres Eis in noch viel wunderbareren Sorten. Mjam!! Zuhause angekommen hab ich mal mit GoogleEarth die Strecke ausgemessen, und kam auf unglaubliche 50km, die ich in den vergangenen drei Stunden geradelt bin. Ich muss gestehen, da war ich schon ein bisschen stolz auf mich!

Dienstag bin ich morgens mit meiner Freundin Dani zum Sport ins McFit gegangen, ein bisschen an den Geräten arbeiten. Muss auch mal sein, denn mit fast 30 muss man schon mal anfangen, gegen die Schwerkraft zu arbeiten.. :-) Anschließend bin ich zu meinen Eltern gefahren, um meine Wäsche zu waschen (ich habe leider noch immer keine eigene Waschmaschine), und danach sind Dani und ich, samt ihrer Tochter und zwei Spielkameraden,  zum Strand gedüst, wo wir ein paar sehr schöne Stunden verbracht haben. Abends war ich mit Maren und Carsten zum laufen verabredet, wie jeden Dienstag, denn ich habe nach wie vor vor, am diesjährigen Kiel.lauf teilzunehmen. Allerdings war das am Dienstag nicht mein Tag, denn die Hitze machte das Laufen zu einem sehr anstrengendem Unterfangen, so dass ich mit heftigstem Seitenstechen zu kämpfen hatte und froh war, als wir mit unseren fünf Kilometern durch waren..

Am Mittwoch bin ich um 05:30h aufgestanden, denn es stand unsere diesjährige Landeskundliche Studienfahrt (das heißt im ÖD tatsächlich so, normale Menschen nennen das “Betriebsausflug”) auf dem Plan, wofür ich für einen Tag meinen Urlaub unterbrochen habe. Den Tag hänge ich an meinen Urlaub an, so dass ich erst am 10.08. wieder zur Arbeit muss. Wir sind Kanufahren gewesen, was wirklich wahnsinnig viel Spaß gemacht hat. Von Eutin über den Eutiner See, durch die Schwentine in den Kellersee, und dann bis nach Gremsmühlen sind wir gepaddelt, und hatten wirklich viel Spaß. Am Ende haben wir in Malente noch gegrillt und haben auf den gelungenen Tag angestoßen. Als wir mit dem Bus wieder in Kiel angekommen sind, hat Dani mich abgeholt und wir sind nochmal nach Heidkate gefahren, um den Tag mit einer Erfrischung in der Ostsee zu beenden.

Heute morgen waren Dani und ich dann in Kiel im Schweinske frühstücken, mjammjam.. Kann ich nur empfehlen, günstiges Frühstück, lecker und viiel!!! Anschließend sind wir noch ein bisschen die Holtenauer längsgebummelt und haben für unsere Schatzis ein paar Kleinigkeiten erstanden. Ein wunderbarer Vormittag. Nun sitze ich hier zuhause und werde gleich noch ein wenig der Hausarbeit fröhnen, ich wollte Euch aber auch nicht unwissend lassen über meinen bisherigen Urlaubsverlauf. :-) Heute abend soll ich meinen Papa vom Whiskeytasting abholen, das wird sicher noch lustig, er ist doch immer recht “angeheitert”, wenn er von seinem Whiskey-Stammtisch kommt :-) .

Nun schauen wir mal, was die nächsten zweieinhalb Wochen noch auf mich zukommt. Am Samstag werde ich auf jeden Fall erstmal meiner Freundin Lisa beim Umziehen helfen, hoffentlich ist es dann etwas kühler, denn bei 30°C sind Umzüge ja doch eher nervig und lästig.

Ich habe mich übrigens noch nie so auf das Ende eines Urlaubs gefreut, denn wenn alles gut läuft, und das wird es, da bin ich sicher, dann steht am Ende meines Urlaubs noch ein Umzug an. Und zwar DER UMZUG… hihi.. mehr verrate ich noch nicht; nur soviel: ich bin es nicht, die umzieht, und auch keine Freundin…

Published in: on 22. Juli 2010 at 13:42  Kommentare (3)  
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Freude!

Heute morgen um zehn vor acht hatte ich meinen Termin beim Orthopäden, um mal anzufragen, wie denn meine Chancen stehen, das blöde Titan aus meinem Bein herauszubekommen. Das nervt ja doch ganz schön und vorallem kann ich nicht ordentlich meinem Hobby, dem Laufen nachgehen.

Ich war also beim Arzt und erklärte ihm, wo es denn beim Laufen und hinterher wehtut, welche Stellen noch empfindlich sind (der obere Schienbeiteil, nicht aber der Teil wo die eigentlich Fraktur war), was er auch gleich durch festes draufdrücken (Aua!) selber festgestellt hat. Also ab zum Röntgen. Die Helferin, welche mich röntge war sehr nett und hat dann auch fix die beiden Bilder angefertigt, und schon saß ich wieder beim Arzt um der Dinge zu harren, die da kommen. Nämlich seiner Beurteilung des Heilungsverlaufs, und ob ich denn nun das lästige Fremdteil (um genau zu sein sind es sechs lästige Fremdkörper, eine T-Platte und eben fünf Schrauben) schnellstmöglich loswerde.

Er überlegte lange, schaute sich das Ganze nochmal an, meinte dann, dass er auch seine Vorgaben hätte (hier schwanden meine Hoffnungen), und dass das Material schon mindestens zwölf Monate im Bein verbleiben sollte, der Bruch aber nicht mehr sichtbar ist und gut ausgeheilt zu sein scheint. Einige der Schraubenköpfe seien “prominent” (das sagt mir ja so gar nichts, ich denke mal damit meint er die Tatsache, dass die etwas herausstehen), und würden daher ein bisschen ziepen und den Muskel reizen. Ja, und dann meinte er: “nach menschlichem Ermessen kann das Material entfernt werden, lassen sie sich einen Termin zur Materialentfernung geben, wir sind mit der Terminvergabe sowieso schon im Mai”. Jippieh!!!! Das heißt, ich werde das blöde Metall in meinem Bein los!! *freufreu*

Natürlich habe ich mir dann gleich einen Termin geben lassen, und dieser ist jetzt am 18. Mai. Nach Entfernung der Schrauben und der Platte muss ich noch eine Nacht im Krankenhaus verbringen und dann wieder 14 Tage auf Krücken laufen- aber hey! dann ist das Zeug raus und ich kann endlich wieder ohne Schmerzen laufen. Ich freu mich ja so!! Ich setze jetzt einfach voraus, dass alles gut klappt und ich dann beschwerdefrei bin. Alles andere wird nicht akzeptiert! Wäre ja noch schöner!

Die einzige Sorge die ich noch habe ist die, dass die komplette Narbe wieder aufgemacht wird und ich nun Angst habe, dass er die nicht wieder so schön zunäht und sie noch größer wird. Aber das werde ich noch mit ihm besprechen und ich bin mir sicher, die Angst kann der Doc mir auch noch nehmen.

Published in: on 24. März 2010 at 14:08  Kommentare (10)  
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