Jahaa!! Richtug gelesen. Seit Montag befinde ich mich in meinem verdienten Sommerurlaub. Drei ganze Wochen mal nicht ins Büro müssen, einfach mal gar nichts tun- herrlich!
Aber irgendwie habe ich bis jetzt so viel um die Ohren gehabt, kein Tag verging ohne irgendwelche Anstrengungen oder Unternehmungen. Im positiven Sinne natürlich, aber dem Müßiggang habe ich tatsächlich vor Zeitmangel noch nicht nicht fröhnen können.
Am Samstag (ich zähle das vergangene Wochenende mal schon mit zum Urlaub dazu..) bin ich früh aufgestanden und erstmal eine dreiviertel Stunde laufen gegangen, schön im Volkspark, der sich dafür wirklich gut eignet. Eine sehr empfehlenswerte Laufstrecke! Anschließend habe ich Großputz gemacht, jede Ecke meines 54m²-Reiches geputzt und gewienert, bis es nur so geblitzt und geblinkt hat. Man will sich ja schließlich wohlfühlen im Urlaub. Den ollen Fahrrad-Heimtrainer, der im Arbeite- und Hundezimmer rumstand, habe ich auch endlich mal vor die Tür gestellt, nicht, ohne vorher ein “zu verschenken”-Schild dran zu kleben. Wirkt hier in Gaarden immer. Keine Stunde, und das lästige -weil sperrige und eh unbenutzte- Ding war weg. Mein Bruder behauptet, schneller ginge es hier in dem Stadtteil nur etwas loszuwerden, wenn man es mit einem Schloss festketten würde…
Am Sonntag bin ich zu meinen Eltern gefahren, weil mir ein wenig fad war und ich nicht alleine rumsitzen wollte. Gerade angekommen hat mir meine Mutter mitgeteilt, dass mein Bruder und seine Freundin (die, nebenbei bemerkt, auch meine beste Freundin ist) auch gleich zum Kaffee vorbeikommen wollten. So haben wir einen schönen Familientag zusammen verbracht, und als es gen Abend ging und meine Eltern festgestellt haben, dass sie nichts zu essen im Haus haben, sind wir alle zusammen essen gegangen und Mama hat bezahlt. Großartig!!! Ein wirklich schöner Tag.
Am Montag wollte ich auch nicht untätig rumsitzen, und nachdem das Hundetier versorgt war, habe ich mich aufs Rad gesetzt, mit dem Ziel in Laboe ein Eis zu essen. Als ich eine Stunde später dann in Laboe ankam, war mir aber noch nicht nach Eis essen, sondern nach weiterfahren. Gedacht, getan, über Stein und Wendtorf bin ich mit dem Rad auf einmal in Heidkate angekommen und habe mich geärgert, dass ich kein Badezeug mitgenommen habe, denn es war verhältnismäßig leer am Strand und es war wunderbares Wetter, schön warm (habe ich schonmal erwähnt, dass ich mich bei den momentan vorherrschenden Temperaturen erst so richtig wohl fühle?), ein ganz laues Lüftchen- herrlich! Ich hab ne kurze Trink- und Klopause gemacht und bin dann munter weitergeradelt- bis nach Kalifornien. Von da aus dann zurück, diesmal nicht am Wasser lang, sondern durch die wunderschöne Probstei, über Schönberg, Muxall, Probsteierhagen. In Schönkirchen habe ich bei Bertow dann ein Eis gegessen. Bertow kann ich nur empfehlen, wunderbar leckeres Eis in noch viel wunderbareren Sorten. Mjam!! Zuhause angekommen hab ich mal mit GoogleEarth die Strecke ausgemessen, und kam auf unglaubliche 50km, die ich in den vergangenen drei Stunden geradelt bin. Ich muss gestehen, da war ich schon ein bisschen stolz auf mich!
Dienstag bin ich morgens mit meiner Freundin Dani zum Sport ins McFit gegangen, ein bisschen an den Geräten arbeiten. Muss auch mal sein, denn mit fast 30 muss man schon mal anfangen, gegen die Schwerkraft zu arbeiten..
Anschließend bin ich zu meinen Eltern gefahren, um meine Wäsche zu waschen (ich habe leider noch immer keine eigene Waschmaschine), und danach sind Dani und ich, samt ihrer Tochter und zwei Spielkameraden, zum Strand gedüst, wo wir ein paar sehr schöne Stunden verbracht haben. Abends war ich mit Maren und Carsten zum laufen verabredet, wie jeden Dienstag, denn ich habe nach wie vor vor, am diesjährigen Kiel.lauf teilzunehmen. Allerdings war das am Dienstag nicht mein Tag, denn die Hitze machte das Laufen zu einem sehr anstrengendem Unterfangen, so dass ich mit heftigstem Seitenstechen zu kämpfen hatte und froh war, als wir mit unseren fünf Kilometern durch waren..
Am Mittwoch bin ich um 05:30h aufgestanden, denn es stand unsere diesjährige Landeskundliche Studienfahrt (das heißt im ÖD tatsächlich so, normale Menschen nennen das “Betriebsausflug”) auf dem Plan, wofür ich für einen Tag meinen Urlaub unterbrochen habe. Den Tag hänge ich an meinen Urlaub an, so dass ich erst am 10.08. wieder zur Arbeit muss. Wir sind Kanufahren gewesen, was wirklich wahnsinnig viel Spaß gemacht hat. Von Eutin über den Eutiner See, durch die Schwentine in den Kellersee, und dann bis nach Gremsmühlen sind wir gepaddelt, und hatten wirklich viel Spaß. Am Ende haben wir in Malente noch gegrillt und haben auf den gelungenen Tag angestoßen. Als wir mit dem Bus wieder in Kiel angekommen sind, hat Dani mich abgeholt und wir sind nochmal nach Heidkate gefahren, um den Tag mit einer Erfrischung in der Ostsee zu beenden.
Heute morgen waren Dani und ich dann in Kiel im Schweinske frühstücken, mjammjam.. Kann ich nur empfehlen, günstiges Frühstück, lecker und viiel!!! Anschließend sind wir noch ein bisschen die Holtenauer längsgebummelt und haben für unsere Schatzis ein paar Kleinigkeiten erstanden. Ein wunderbarer Vormittag. Nun sitze ich hier zuhause und werde gleich noch ein wenig der Hausarbeit fröhnen, ich wollte Euch aber auch nicht unwissend lassen über meinen bisherigen Urlaubsverlauf.
Heute abend soll ich meinen Papa vom Whiskeytasting abholen, das wird sicher noch lustig, er ist doch immer recht “angeheitert”, wenn er von seinem Whiskey-Stammtisch kommt
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Nun schauen wir mal, was die nächsten zweieinhalb Wochen noch auf mich zukommt. Am Samstag werde ich auf jeden Fall erstmal meiner Freundin Lisa beim Umziehen helfen, hoffentlich ist es dann etwas kühler, denn bei 30°C sind Umzüge ja doch eher nervig und lästig.
Ich habe mich übrigens noch nie so auf das Ende eines Urlaubs gefreut, denn wenn alles gut läuft, und das wird es, da bin ich sicher, dann steht am Ende meines Urlaubs noch ein Umzug an. Und zwar DER UMZUG… hihi.. mehr verrate ich noch nicht; nur soviel: ich bin es nicht, die umzieht, und auch keine Freundin…