Übrigens

hab ich mich vor zwei Tagen für den Kiel.Lauf 2011 angemeldet. So früh, weil die Startgebühren momentan noch recht gering sind. Je näher es auf den Kiel.Lauf 2011 zugeht, desto teurer werden die Startgebühren. Der nächste Kiel.Lauf startet am 11.09.2011, und ich habe mir vorgenommen meine Zeit ordentlich zu verbessern. Außerdem will ich auch noch ein paar Kilo loswerden, dann fällt das Laufen auch einfacher und man wird automatisch schneller. Ich bin jetzt schon gespannt wie es nächstes Jahr wird, aber bis dahin sind ja noch elf Monate Zeit. Elf Monate zum trainieren und fit werden.. hehe. Ich freu mich schon..

Wer auch mitmachen will, was ich jedem nur empfehlen kann, denn so schlimm sind 10,5 km laufen gar nicht, hier gehts zur Anmeldung.

Published in: on 21. Oktober 2010 at 19:09  Kommentare (6)  
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Endlich Urlaub!!!

Jahaa!! Richtug gelesen. Seit Montag befinde ich mich in meinem verdienten Sommerurlaub. Drei ganze Wochen mal nicht ins Büro müssen, einfach mal gar nichts tun- herrlich!

Aber irgendwie habe ich bis jetzt so viel um die Ohren gehabt, kein Tag verging ohne irgendwelche Anstrengungen oder Unternehmungen. Im positiven Sinne natürlich, aber dem Müßiggang habe ich tatsächlich vor Zeitmangel noch nicht nicht fröhnen können.

Am Samstag (ich zähle das vergangene Wochenende mal schon mit zum Urlaub dazu..) bin ich früh aufgestanden und erstmal eine dreiviertel Stunde laufen gegangen, schön im Volkspark, der sich dafür wirklich gut eignet. Eine sehr empfehlenswerte Laufstrecke! Anschließend habe ich Großputz gemacht, jede Ecke meines 54m²-Reiches geputzt und gewienert, bis es nur so geblitzt und geblinkt hat. Man will sich ja schließlich wohlfühlen im Urlaub. Den ollen Fahrrad-Heimtrainer, der im Arbeite- und Hundezimmer rumstand, habe ich auch endlich mal vor die Tür gestellt, nicht, ohne vorher ein “zu verschenken”-Schild dran zu kleben. Wirkt hier in Gaarden immer. Keine Stunde, und das lästige -weil sperrige und eh unbenutzte- Ding war weg. Mein Bruder behauptet, schneller ginge es hier in dem Stadtteil nur etwas loszuwerden, wenn man es mit einem Schloss festketten würde…

Am Sonntag bin ich zu meinen Eltern gefahren, weil mir ein wenig fad war und ich nicht alleine rumsitzen wollte. Gerade angekommen hat mir meine Mutter mitgeteilt, dass mein Bruder und seine Freundin (die, nebenbei bemerkt, auch meine beste Freundin ist) auch gleich zum Kaffee vorbeikommen wollten. So haben wir einen schönen Familientag zusammen verbracht, und als es gen Abend ging und meine Eltern festgestellt haben, dass sie nichts zu essen im Haus haben, sind wir alle zusammen essen gegangen und Mama hat bezahlt. Großartig!!! Ein wirklich schöner Tag.

Am Montag wollte ich auch nicht untätig rumsitzen, und nachdem das Hundetier versorgt war, habe ich mich aufs Rad gesetzt, mit dem Ziel in Laboe ein Eis zu essen. Als ich eine Stunde später dann in Laboe ankam, war mir aber noch nicht nach Eis essen, sondern nach weiterfahren. Gedacht, getan, über Stein und  Wendtorf bin ich mit dem Rad auf einmal in Heidkate angekommen und habe mich geärgert, dass ich kein Badezeug mitgenommen habe, denn es war verhältnismäßig leer am Strand und es war wunderbares Wetter, schön warm (habe ich schonmal erwähnt, dass ich mich bei den momentan vorherrschenden Temperaturen erst so richtig wohl fühle?), ein ganz laues Lüftchen- herrlich! Ich hab ne kurze Trink- und Klopause gemacht und bin dann munter weitergeradelt- bis nach Kalifornien. Von da aus dann zurück, diesmal nicht am Wasser lang, sondern durch die wunderschöne Probstei, über Schönberg, Muxall, Probsteierhagen. In Schönkirchen habe ich bei Bertow dann ein Eis gegessen. Bertow kann ich nur empfehlen, wunderbar leckeres Eis in noch viel wunderbareren Sorten. Mjam!! Zuhause angekommen hab ich mal mit GoogleEarth die Strecke ausgemessen, und kam auf unglaubliche 50km, die ich in den vergangenen drei Stunden geradelt bin. Ich muss gestehen, da war ich schon ein bisschen stolz auf mich!

Dienstag bin ich morgens mit meiner Freundin Dani zum Sport ins McFit gegangen, ein bisschen an den Geräten arbeiten. Muss auch mal sein, denn mit fast 30 muss man schon mal anfangen, gegen die Schwerkraft zu arbeiten.. :-) Anschließend bin ich zu meinen Eltern gefahren, um meine Wäsche zu waschen (ich habe leider noch immer keine eigene Waschmaschine), und danach sind Dani und ich, samt ihrer Tochter und zwei Spielkameraden,  zum Strand gedüst, wo wir ein paar sehr schöne Stunden verbracht haben. Abends war ich mit Maren und Carsten zum laufen verabredet, wie jeden Dienstag, denn ich habe nach wie vor vor, am diesjährigen Kiel.lauf teilzunehmen. Allerdings war das am Dienstag nicht mein Tag, denn die Hitze machte das Laufen zu einem sehr anstrengendem Unterfangen, so dass ich mit heftigstem Seitenstechen zu kämpfen hatte und froh war, als wir mit unseren fünf Kilometern durch waren..

Am Mittwoch bin ich um 05:30h aufgestanden, denn es stand unsere diesjährige Landeskundliche Studienfahrt (das heißt im ÖD tatsächlich so, normale Menschen nennen das “Betriebsausflug”) auf dem Plan, wofür ich für einen Tag meinen Urlaub unterbrochen habe. Den Tag hänge ich an meinen Urlaub an, so dass ich erst am 10.08. wieder zur Arbeit muss. Wir sind Kanufahren gewesen, was wirklich wahnsinnig viel Spaß gemacht hat. Von Eutin über den Eutiner See, durch die Schwentine in den Kellersee, und dann bis nach Gremsmühlen sind wir gepaddelt, und hatten wirklich viel Spaß. Am Ende haben wir in Malente noch gegrillt und haben auf den gelungenen Tag angestoßen. Als wir mit dem Bus wieder in Kiel angekommen sind, hat Dani mich abgeholt und wir sind nochmal nach Heidkate gefahren, um den Tag mit einer Erfrischung in der Ostsee zu beenden.

Heute morgen waren Dani und ich dann in Kiel im Schweinske frühstücken, mjammjam.. Kann ich nur empfehlen, günstiges Frühstück, lecker und viiel!!! Anschließend sind wir noch ein bisschen die Holtenauer längsgebummelt und haben für unsere Schatzis ein paar Kleinigkeiten erstanden. Ein wunderbarer Vormittag. Nun sitze ich hier zuhause und werde gleich noch ein wenig der Hausarbeit fröhnen, ich wollte Euch aber auch nicht unwissend lassen über meinen bisherigen Urlaubsverlauf. :-) Heute abend soll ich meinen Papa vom Whiskeytasting abholen, das wird sicher noch lustig, er ist doch immer recht “angeheitert”, wenn er von seinem Whiskey-Stammtisch kommt :-) .

Nun schauen wir mal, was die nächsten zweieinhalb Wochen noch auf mich zukommt. Am Samstag werde ich auf jeden Fall erstmal meiner Freundin Lisa beim Umziehen helfen, hoffentlich ist es dann etwas kühler, denn bei 30°C sind Umzüge ja doch eher nervig und lästig.

Ich habe mich übrigens noch nie so auf das Ende eines Urlaubs gefreut, denn wenn alles gut läuft, und das wird es, da bin ich sicher, dann steht am Ende meines Urlaubs noch ein Umzug an. Und zwar DER UMZUG… hihi.. mehr verrate ich noch nicht; nur soviel: ich bin es nicht, die umzieht, und auch keine Freundin…

Published in: on 22. Juli 2010 at 13:42  Kommentare (3)  
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Kieler Woche Abschluss aus der ersten Reihe

Das KiWo-Feuerwerk konnte ich dieses Jahr ganz exklusiv von einem Boot aus sehen. Und das aus der ersten Reihe, ohne andere störende Boote oder Masten davor. Zu verdanken habe ich das meinem Liebsten, und es war so wunderschön. Hier ein paar Impressionen, alle Bilder mit Handy gemacht, deswegen nicht die beste Qualität- aber auch nicht die Schlechteste!

Published in: on 30. Juni 2010 at 20:21  Hinterlasse einen Kommentar  
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Arbeitsweg-Impressionen

Jeden Tag fahre ich mit dem Rad zur Arbeit, und da diese Woche Kieler Woche war ist der Ausblick von der Hörnbrücke momentan noch eindrucksvoller als sonst. Morgens um sechs ist es noch schöner, aber da bin ich meistens im Stress und habe keine Zeit anzuhalten um ein Foto zu machen. Ich nehme mir das mal für nächste Woche vor. Hier erstmal ein paar Bilder von heute Nachmittag auf meinem Rückweg.

Published in: on 25. Juni 2010 at 22:05  Kommentare (3)  
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Mit dem Rad zur Kieler Woche

Gestern war es dann auch mal soweit und ich habe mich zur KiWo aufgemacht.

Torfrock sollte es werden, und da mir mit meinem noch nicht 100% geheilten Bein die Strecke zu Fuß von Gaarden bis zur Reventlouwiese zu weit war, ich für den Bus immer zu geizig bin und Auto sowieso nicht in Frage kam, bin ich mit dem Rad gefahren. Ist sowieso mein bevorzugtes Fortbewegungsmittel seit ich wieder in der Stadt wohne. Mit dem Rad da runter dauert ne viertel Stunde, das ist fix gemacht. Dieses Jahr gibt es auch etwas ganz tolles Neues, was ich nur weiterempfehlen kann: auf der Reventlouwiese, da wo oben am Düsternbrooker Weg immer die Sanitäter und die Polizei stehen, da gibt es jetzt eine Rad-Station. Großartige Sache, ein eingezäuntes Arreal, wo man sein Fahrrad gegen eine minimale Gebühr von 1€ abstellen kann; und zwar bewacht. Für den Euro kann man sein Rad den ganzen Tag da stehen lassen und muss keine Angst haben, dass der Drahtesel gestohlen wird. Das funktioniert wie das Jacke an der Garderobe abgeben in der Disco, man gibt sein Rad ab, zahlt einen Euro und bekommt einen Abschnitt mit ner Nummer drauf, gegen den man später sein Rad wieder zurückbekommt. Der Typ, der das ganze verwaltet meinte noch, ich solle mein Rad trotzdem abschließen, falls der Zettel verloren geht, damit ich später als eindeutige Besitzerin identifiziert werden könnte. Nun gut, ich hätte mein Rad sowieso abgeschlossen, sicher ist sicher. :-) Ist aber echt mein Tipp an alle, die mit dem Fahrrad zur KiWo fahren. Lieber den einen Euro ausgeben und dafür kann man sich sicher sein, dass das Rad nachher auch noch da steht, wo man es abgeschlossen hat. Leider wurde der Radstand nicht wirklich hoch frequentiert, ich hatte abends um 20:30h die Marke Nummer 10… Also Leute, nutzt das Ding mal. Ich finde die Idee großartig und würde es sehr schade finden, wenn das erste Mal auch das letzte Mal wäre, dass es diese Radstation gibt. Und für diejenigen, die ohne Rad zur KiWo gekommen sind: man kann da auch Räder leihen. Außerdem gibt es auch Fahrradschläuche und Flickzeug und alles, was man so brauchen könnte zu kaufen. Tolle Idee!

Mein Abend bei Torfrock war übrigens total toll! Ich habe mich dort mit  meinem Liebsten getroffen, der mit seinen Nachbarn unterwegs war und wir hatten einen supertollen lustigen Abend. Ich habe mich lange nicht mehr so gut amüsiert, und ich bin sooo verliebt..*schmacht* Wir sind später noch im Bayernzelt gelandet und es war wirklich großartig, gute Stimmung, die Leute tanzten auf den Tischen und Bänken, und die Band die da spielte war wirklich gut. Übrigens keine Humta-humta-Band, sondern eine sehr gute Coverband, die das echt drauf hatte. Tolle Stimmung, ein super Abend. Das war mein erster KiWo-Tag, ich bin gespannt, was da noch so kommt.

Published in: on 20. Juni 2010 at 11:37  Hinterlasse einen Kommentar  
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♫♫ walking in a winter wonderland ♫♫

Jaja, Frank Sinatra, die alte Socke… Hat er doch so schön vom Winter Wonderland gesungen. Ich weiß natürlich, dass dies als Weihnachtslied gilt und die Zeit gerade vorbei ist, aber anders kann man das, was sich da draußen abspielt, nicht bezeichnen. Erst vor drei Wochen hat uns Daisy heimgesucht und mit ordentlich Schnee den Verkehr in fast ganz Deutschland lahmgelegt. Nun ist es Keziban, was auch immer das für ein Name sein soll… Und Keziban hat heute Nacht ordentlich gewütet, es hat so viel geschneit, dass meiner Meinung nach Daisy einstecken kann, da kam nicht so viel Schnee runter, zumindest hier nicht. Schon als ich heute nacht mit dem Hund draußen war hat sich auf dem Ostring ein LKW quer gestellt und ist dabei noch schön in die parkenden Autos am Straßenrand gerutscht. Ärgerliche Sache.

Heute morgen habe ich mit dem Hund erstmal eine richtig schöne große Runde gedreht, ich musste sowieso zur Apotheke weil mich eine Erkältung erwischt hat, und da bei dem Wetter das Auto das denkbar ungünstigste Fortbewegungsmittel ist, habe ich mir Hundilein geschnappt und wir sind zusammen losgestapft. Ich habe ein paar Bilder geschossen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Winter Wonderland in Kiel eben. Das Beste am Schnee ist die Ruhe. Durch die dicke Schneedecke machen die Reifen der Autos auf den Straßen kaum Lärm, das ist wirklich schön. Außerdem sieht alles so sauber und ordentlich aus, wenn über Allem eine dicke Schneedecke liegt und man den Dreck der Zivilisation nicht sieht.

Karlstal in Gaarden, ungewöhnlich ruhig.

Blick über die Hörn, teilweise mit Eis bedeckt

Die eingeschneite und eingefrorene Fassade des Hörn-Campus

Im Volkspark

Im Park, durch die tiefstehende Sonne sieht es wirklich schön aus.

Die Räder meiner Nachbarn…

Alles schön und gut, das ist wirklich ein Winter, wie er im Buche steht. So viel Schnee kann ich nicht erinnern. Aber jetzt reicht es langsam, und alles, was ich mir wünsche ist eine ordentliche

Ich will endlich Frühling!!!!

Published in: on 30. Januar 2010 at 12:04  Kommentare (8)  
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Stromlos in Gaarden….

Samstagmorgen. *gähn* mal wieder vom Hund viel zu früh geweckt worden. Nachdem ich mit ihm seine verdiente Runde gedreht habe wollte ich mir ein schönes Frühstück gönnen, schön mit Kaffee und dazu schlechtes Samstagmorgen-TV-Programm genießen. Also, fix Kaffee gekocht, Kieler Express zum rumblättern reingeholt, Glotze an….. Glotze an??…nix is. Hm… Fernseher geht nicht… Was soll das denn jetzt? Die Überprüfung der Steckdosenleiste hat ergeben, dass da komplett kein Strom drauf ist. Licht im Wohnzimmer geht auch nicht….also schnell zum Sicherungskasten, ist bestimmt die Sicherung rausgeflogen. Aber Fehlanzeige, die Sicherungen sind drin, und zwar alle. Der anschließende Test zeigt mir, dass ich sowohl im Wohnzimmer als auch im Schlafzimmer keinen Strom habe. das erklärt auch, wieso Kaffee kochen und Brötchen aufbacken ging, denn in allen anderen Räumen geht der Strom.

Das ist natürlich genau das, worauf ich an meinem wohlverdienten Wochenende Bock habe… Man man man…. also habe ich den Hausmeisternotdienst der Wohnungsverwaltung angerufen, der zum Glück auch gleich an sein Handy gegangen ist und mir gesagt hat, er habe noch zwei Termine und würde sich dann melden. Das war um 09:30h. Tja, da der Fernseher nicht geht, dachte ich mir, setz ich mich an den PC… dummerweise habe ich kurzzeitig vergessen, dass das Modem von Kabel Deutschland, über das mein Internet und auch das Telefon läuft, ja auch im Wohnzimmer angeschlossen ist und ich somit auch kein Internet und Telefon habe. Whaaaaa!!!! Das finde ich jetzt nicht mehr so lustig, auf TV kann ich ja noch verzichten, aber ohne Internet ist ja mal pauschal doof… Ganz toll…..

Also wird das nix mit nem gemütlichen Frühstück…grummel…. Hoffentlich beeilen die sich vom Hausmeisterdienst… Heute abend wollten wir einen schönen Mädelsabend bei mir machen, aber ohne Strom läuft da ja mal gar nichts… Aus lauter Langeweile fange ich an, meine komplette Wohnung auf links zu drehen und meinen Frühjahrsputz vorzuverlegen. Die hintersten Ecken habe ich geputzt, und sogar die Fenster strahlen wieder makellos. Ich habe alle Böden gewischt und endlich mal im Bad den ganzen Kleinkram weggeräumt. Nur der doofe Hausmeister meldet sich nicht. Inzwischen ist es halb drei und ich habe den Mädels für heute abend bei mir abgesagt. Ohne Strom und im Dunklen hat das ja nun keinen Sinn…

Um drei wurde mir die Warterei zu doof und ich habe den Hausmeister nochmal angerufen. Der, mit der stoischen Ruhe wie sie nur Handwerken haben können (ich kenne das von Bruderherz), sagt mir dass er in zwanzig Minuten da sein wird. Wird ja wohl auch Zeit, seit meinem ersten Anruf sind über fünf Stunden vergangen!!!!! Aber ich bin wie immer viel zu nett… Und als er dann endlich da ist, prockelt er so ein wenig mit seinem Phasenprüfer im Sicherungskasten herum und meint dann nur: “Da muss ich meinen Kollegen anrufen, der kommt dann gleich”. Weg isser. Und ich darf wieder warten.

Eine halbe Stunde später kommt dann auch endlich der Elektriker, ein recht junger Kerl der beim Anblick meines pelzigen Mitbewohners die blanke Panik in den Augen hat. Also erstmal den Hund wegsperren, ich bin ja nett. Nachdem er dann auch so ein wenig rumgefummelt hat im Sicherungskasten, und ich noch dachte es wäre mit dem Austausch des Sicherungsautomaten getan, werden meine Hoffnungen jäh zerstört. Es scheint doch ein anderes Problem zu geben, und der Elektrikerheini fängt an die Verteilerdose im Schlafzimmer aufzuschrauben. Die war aber nun auch noch übertapeziert, aber dazu gibt es ja Cuttermesser, welches er dann auch furchtlos einsetzt. Ich sehe nur aus dem Augenwinkel, wie er mit seinen dreckigen und vom Schnee nassen Sicherheitsschuhen auf meinem beigen Schlafzimmerteppich steht und eindeutige Spuren hinterlässt. Dazu dann noch jede Menge Farbe und Tapetenkrümel, die beim Abmontieren der Verteilerdose auf den frisch gefeudelten Schlafzimmerboden fallen. Aaargh!!! Handwerker! Maaaaan!!! Aber, wie immer bin ich zu nett und bleibe äußerlich freundlich. Innerlich koche ich. Vielleicht sollte ich den Hund aus dem Arbeitszimmer befreien, als kleine Rache…. Aber nein- ich möchte ja dass der Strom wieder da ist damit ich wieder ins Netz kann, und überhaupt..ohne Strom is ja doof.. Nach weiteren 10 Minuten hat er es geschafft den Wackelkontakt im Leitungsnetz beseitigt und ich habe wieder Strom in der kompletten Wohnung. Okay, mein Schlafzimmerboden sieht aus wie Sau, aber wo gehobelt wird…  Ich bin froh, dass das Licht wieder geht. Der Elektriker macht noch seinen Papierkram und auf seine Frage, ob ich einen Handfeger und ne Schaufel für ihn hätte sage ich ihm, dass ich seinen Dreck selber wegmache. Ich will den Typen aus der Wohnung raus haben. Außerdem wird er seine Schneematschspuren schwerlich mit nem Handfeger wegbekommen…  ich unterschreibe seinen Auftragszettel, und als ich ihm ein schönes Wochenende wünsche und er im Rausgehen noch sagt, dass er jetzt wieder zum Fussballgucken geht, wo er wegen des Notdiensteinsatzes  weg musste, da ist meine Welt wieder in Ordnung. Ausgleichende Gerechtigkeit für den verdreckten Fußboden! Den Mädelsabend haben wir zu Melli verlegt, da düse ich jetzt auch hin. Und den Mädelsabend bei mir holen wir bald nach.

Und einen Vorteil hatte der Tag ohne Strom- meine Wohnung ist jetzt blitzblank!!!

Published in: on 23. Januar 2010 at 17:06  Kommentare (3)  
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23. Kiel.Lauf – ich bin dabei!!

Endlich sind die Weihnachtstage vorbei, und auch die Tage “zwischen den Tagen”, die ja nun auch für die ein oder andere Einladung bei der Familie und zum Essen genutzt wurden, sind nun endgültig gelaufen. Ab heute ist auch bei mir wieder Schmalhans Küchenmeister, denn durch das doch recht üppige Leben der letzten 14 Tage haben sich auch bei mir ein paar vorwitzige Kilos auf die Hüften geschmuggelt. Die müssen weg.

Beim Sport war ich auch um die Weihnachtstage und den Jahreswechsel, hier kann ich mir nichts vorwerfen, aber dennoch kreuzten doch einige Schokoriegel, Kuchen und was es sonst noch so an Herrlichkeiten gibt, meinen Weg. Ich komme ja auch einfach nicht daran vorbei. Was gäbe ich dafür, wenn mal jemand fett- und zuckerfreie Schoki erfinden würde, die auch noch schmeckt… Da es eine solche aber nun leider nicht gibt und diese höchstwahrscheinlich zu meinen Lebzeiten auch nicht mehr erfunden wird, muss ich selbst aktiv werden um die zuviel gefutterten Kalorien wieder abzuarbeiten, bzw. durch verringerte Kalorienzufuhr meinen Körper dazu “überreden”, das Angefutterte wieder loszulassen. Also gibt es vermehrt Obst statt Gummibärchen zum Fernsehen und Gemüse als Hauptmahlzeit- ohne Kohlenhydrate, also nix mehr mit Kartoffeln, Nudeln und Co. *seufz*

Mit dem Lauftraining werde ich nun auch langsam wieder anfangen, die offizielle Genehmigung meiner Physiotherapeutin habe ich- sie hat gesagt, dass ich ab Januar wieder anfangen darf  zu laufen. Wurde auch Zeit, seit meinem Beinbruch im August bin ich nicht mehr gelaufen und es fehlt mir doch sehr. Also werde ich die Tage bei McFit vom Rad aufs Laufband umsteigen und hoffe, dass mein Bein da mitmacht. Und damit mein Antrieb groß genug ist und ich auch ein Ziel habe, habe ich mich gestern für den 23. Kiel.Lauf am 12. September 2010 angemeldet. Da möchte ich den Halbmarathon laufen, und das am liebsten in weniger als zwei Stunden.  Ein recht hohes Ziel, aber ich habe knapp neun Monate Zeit und bin hochmotiviert, zudem bekomme ich viel Unterstützung von meinem Liebsten und meiner Familie. Ich werde Euch hier auf dem Laufenden halten wie es mit meinem Training vorangeht. Erstmal muss ich den ersten Schritt wagen und mich aufs Laufband begeben. Das ist für diese Woche geplant. Ich berichte dann, wie mein Bein sich benommen hat. :-)

Published in: on 4. Januar 2010 at 08:57  Hinterlasse einen Kommentar  
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