wenn man an seinem vor der Haustür abgestellten Auto beim Verlassen des Hauses eine dicke Beule an der Beifahrertür entdeckt, sich totaaal aufregt und allen Leuten erzählt, dass es ungeheuer ist, wenn so ein Arsch einem ne Beule ins Auto fährt und Fahrerflucht begeht, man dann aber einen Tag später feststellt, dass es gar nicht das eigene Auto war, sondern ein baugleiches in der selben Farbe, das aber einem Mitarbeiter der Hausverwaltung gehört…
Der Glückskeks will es so!
Hehe.. natürlich, nur ein Glückskeks.. Aber der lag auf MEINEM Teller, und das passt so wunderbar, ich habe gestern Abend direkt gute Laune bekommen:
Hätte ich aber natürlich auch ohne den Keks geemacht. Tat aber trotzdem gut, dass ausgerechnet in Meinem Keksi dieser Zettel war. *freu*
Die 42 goldenen Regeln zum Glück
Ach! Das ist ja einfach! So geht das also mit dem Glück!
Hab mal wieder im Netz etwas Schönes gefunden. Das ist schon lange her, und ich habe es auch ausgedruckt im Büro hängen, weil ich es sooo genial finde. Ich verstehe zwar eigentlich kein Wort davon, aber es macht irgendwie was her, daher muss ich mein Fundstück mit Euch teilen. Viel Spaß! Und wenn das wer übersetzen kann, gerne!
1. Die nuntiale Singularität des Imponderablen ist nichts ohne eine chrysolithische Simplifikation aller Lobotomie.
2. Synekdochale Grapheme sollten IMMER bilabiale Infallibilität der theogenen Thixothropen implizieren!
3. Thrombozytische Lexematik ist überflüssig!
4. Ohne kapaunisierte kapillaranalytische Mimesen landen Sie bald bei lanzinierten Zyklikern ohne den Hauch einer kontributiven Eskamotage.
5. Essen Sie Obst.
6. Karpologische Sagazitäten sind sporangisch, zytotoxisch, toponymisch und im besten Falle rosa.
7. Verzichten Sie a priori auf Polynominterpolationen (der Grund sind ein eolithischer Chiliasmus und ein heteronymer Konduktus).
8. Oogenetisch gesetzte Conditiones sine causa führen stante pede zu einem opalisierten und hidrotischen Syntagma! Also aufpassen!
9. Selenologisch otologiert, ist der Narrativik keine Konsumtion zu akkoladieren.
10. Divergente Redundanzen sind ein Divertimento ad latus sine venia verbo!
11. Enteroskopische Ichthyosen negierend, enthüllt man sapienti sat sub specie aeternitatis ein Martigal der orthogenetischen Sloops!
12. Sodalithe, in Skordaturen sui generis dihybrid transfigurierend, sollten niemals als tertium comparationis quadriviert werden.
13. Sehen Sie jeden Morgen in den Spiegel und sagen Sie “Ich bin der Größte!”.
14. Die mutative Signatur eines transititiven Derivats enthält immer statuelle Consecrationen.
15. Kognitive Provokationen enden artifiziell in superiorer Omnipotenz.
16. Bicolore Duplexi arbeiten synonym für dignitive Extensionen, wenn man nur genau hinsieht.
17. Die Dismission admirativer Fluktuationen sollte immer unter Berücksichtigung diffuser Paradigmen delektiert werden.
18. Meiden Sie Süssigkeiten! Drei Tafeln Schokolade täglich müssen genügen!
19. Membrane Laktation setzt oft rektale Virginitas voraus.
20. Nach volumptivem Placere exterierende Supplemente dürfen nie adoleszend luminiert werden, hören Sie, NIEMALS!
21. Eine imaginäre Fraternitas mit ejakulativer Präsenz kulminiert stets in cerebraler Redigierung.
22. Dubiose Chiromantie verweigert selten urbane Häresie, denken Sie daran.
23. Captive Kollaboration bedingt recreativen, episkopalen Coitus (nicht immer, aber meist).
24. Pekuniäre Societät exponiert in dubio graduelle Frequentation.
25. Über auxiliare Resignation durch pubertäre Desiderationen sollte transpiriert werden.
26. Investigative Trivia somnambulieren einen leprösen Sagittarius!
27. Ob approbierte Custodationen im obstinaten Purgatorium habilitieren, ist obsessiv eloquent.
28. Gravierende Fortifikationen dekretieren nur orale Stimulanz.
29. Oszillierende Explorationen parzellieren indignierende memoriae causae.
30. Doublierte hydrämische Hyasen sollten stets komplanare Myalgien topologisieren.
31. Trisyllaba in vivisektiven progressistischen Tonsillektomien kann man immer mit Ususfruktus bei idiolektischen Korrelationen gleichsetzen.
32. Anstelle von obliquitärer Pietät interveniert akkumulativ morbide Konjugation, daher korporiert auch subnymphomaner Exorzismus.
33. Illative Inseminationen sind onomatopoetische Lemmata, wenn man prospektive intrauterine Skiaskopien anfertigt.
34. Symmachische Onomastiker sind kakophonisch diphtongiert eine exmittierende Fatalität.
35. Der eruptive und divine Onyx erklärt alle dispensatorischen Rigorosi, ohne virtuose Amplituden zu proximieren.
36. Potius sero quam numquam sollte man exemplifizierte Gammaglobuline heterosom jodieren und im Anschluss daran latent meliorativ ordinieren.
37. Akkusationen konservieren inhärente Possessionen, obgleich die Animosität eo ipso decrescendiert.
38. Viribus unitis gelingt es, paläogene soziolekte Syllogismen ex nunc symbiotisch zu subskribieren.
39. Subsidiäre Transkriptionen bedeuten nicht quod divinus accidit etymologisch korrumpierende Sphigmometren.
40. Ein Aide-mémoire zählt nur, wenn man algorithmisch ein Ideologem der Komparatistik multifunktionalisiert, ohne jedoch die quaternären Sobrietäten zu vergessen!
41. Die desperative Bihelix eines pathogenischen Orcus rekurriert auf nuptialen Permutationen.
42. Profanity sucks!
(Quelle: http://www.hirtemann.de/goldeneregeln/42regeln.htm)
Platz ist..
..in der kleinsten Hütte im kleinsten Körbchen:
Denkt sich zumindest Simpson, der ja an sich nun wirklich recht dezent ist und immer, wenn wir bei meinen Eltern zu Besuch sind, sich in das Körbchen von deren Hund quetscht. Überflüssig zu erwähnen, dass Susi (der Hund meiner Eltern) als Dackel/Cairne-Terrier-Mix nur unwesentlich kleiner ist….. Aber wirklich nur unwesentlich….
Sexualkunde Anno 1919
Da mir ja schon seit Längerem nichts wirklich Spannendes mehr passiert worüber es sich zu bloggen lohnt, und ich hier trotzdem etwas bieten will, habe ich mich entschlossen Euch ein Kapitel aus einem Buch abzutippen, welches ich von meinem Opa geerbt habe. Mein Opa widerum hat dieses Buch von seiner Mutter geerbt und ich kann mich immer wieder über dieses spezielle Thema in dem Buch amüsieren.
Das Buch heißt “die Frau als Hausärztin” und ist 1919 erschienen. Es ist “ein ärztliches Nachschlagebuch der Gesundheitspflege und Heilkunde in der Familie mit besonderer Berücksichtigung der Frauen- und Kinderkrankheiten, Geburtshilfe und Kinderpflege”. Soweit die Einleitung auf der ersten Seite:
Jetzt könnte ich es mir auch einfach machen und die betreffenden Seiten einfach abfotografieren und hier einstellen, habe ich ehrlich gesagt auch überlegt, aber das ist erstens doof, weil die Qualität der Bilder nicht soo gut ist, und zweitens weiß ich nicht, wie Viele wirklich noch die Altdeutsche Druckschrift lesen können. Also tippe ich das Kapitel ab und setze die Bilder trotzdem noch dazu, damit Ihr Euch im Altdeutsch-lesen üben könnt.
Und damit das Ganze richtig lustig wird, habe ich mich entschieden mein Lieblingskapitel abzutippen. Warum das mein Lieblingskapitel in dem Buch ist? Nun, weil hier richtig alte Klischees und Vorurteile, eben die Ansichten von vor 91 Jahren, dargelegt werden und ich das zum Piepen finde. Ihr werdet gleich lesen warum..*grins* Es ist viel Text, aber es lohnt sich meiner Meinung nach. In dem Kapitel geht es um das Schlagwort “Onanie”, und die Ansichten damals waren aus heutiger Sicht wunderbar kurios. Viel Spaß:
Onanie. (Man lese über das Geschlechtsleben im siebenten Kapitel des ersten Teiles nach.) Es ist besonders für Mütter dringend
notwendig, daß sie urteilsfähig auf diesem Gebiete werden, um ihre heranwachsenden Kinder vor tiefen traurigen Verirrungen zu schützen. Während der Entwicklungsjahre hat die Onanie die schlechtesten Folgen, weil der Organismus noch im Wachstum begriffen ist; ferner wird sie umso gefährlicher, je schwächlicher und belasteter ein Individuum ist. Übermäßige Ernährung, Fleisch und Alkohol im Vordergrund, angeborene Reizbarkeit des Nervensystems, ein zu warmes Bett (Federn!), schlechte Luft im Schlafzimmer, unvorsichtiges Gebaren der Eheleute in Gegenwart der Kinder, die oft mehr beobachten, als man sich denkt, Romanlesen, Theater, unzüchtige Bilder usw. führen zu unwillkürlichen Erregungen der Geschlechtsteile, um ein gewisses Wollustgefühl zu erzielen. Bei den Knaben entsteht die Aufrichtung des Gliedes (später Samenergießungen), bei den Mädchen eine Blutüberfüllung des Genitalapparates und bei beiden bedeutende Nervenaufregung.
Die häufige “Frühreife” der Kinder hängt innig mit der geschlechtlichen Reizbarkeit zusammen; sie kann durch eine richtige Erziehung aber auch wesentlich vermindert werden. Man erziehe Mädchen und Knaben zu wahrer Züchtigkeit, man stelle ihnen Berührung der Geschlechtsteile als etwas Verbotenes und Häßliches dar und halte auf einen r e i n e n Ton im Hause.
Aus so geleitetem Haus gehen dann herzensreine und keusche Menschen hervor! Bei noch unvernünftigen Kindern sehe man darauf, daß sie nachts die Hände immer auf der Bettdecke halten, daß sie nicht mit vollem Magen zu Bett gehen. Zuweilen ist es
nötig, ihnen festgeschlossene Säcke aus durchlässigem Stoff anzuziehen, um direkte Berührung der Genitalien zu verhindern. Beifolgend sind auch zwei Apparate angegeben, welche ihnen zum gleichen Zweck angeschnallt werden (Fig.428 und 429). Sie haben aber auch ihre Nachteile und werden nur selten wirklich notwendig werden. Niemals schlage oder ängstige man onanierende Kinder, weil dadurch der Grund zu Nervenleiden gelegt werden kann. Sie sind Verirrte, aber keine Verbrecher, oft leider schon sehr kranke Menschen, und müssen daher zwar ernst, aber durchaus milde behandelt werden. Kaltwasserbehandlung erzeugt bei erregten Personen geschlechtlichen Reiz; man vermeide sie also und verhüte besonders das Frieren der Kinder. Beim Spiel bemerken sie oft die kalten Füße nicht; beständiges Frösteln erzeugt aber einen heftigen Reizzustand in den Genitalien, dem die Kinder dann mehr oder minder heimlich Folge leisten, indem sie mit den Händen, auf den Stühlen, mit der Bettdecke usw. nachhelfen, um Befriedigung herbeizuführen. Ermüdung, bei schwachen Kindern bis zur Erschöpfung, große Reizbarkeit, die sich in Weinerlichkeit, Zorn, Unarten äußert, Zerstreutheit, Unfähigkeit zu gesammelter Arbeit, blaue tiefe Ringe unter den Augen, eine fahle, häßliche Gesichtsfarbe, schließlich ein abstoßender Gesichtsausdruck, dazu abgebissene Fingernägel und beim Mädchen oft ein schleimiger Ausfluß aus der Scheide aber auch entzündete Geschlechtsteile sind sichtbare Folgen der traurigen Verirrung. Sie gleichen sich in späteren Jahren nur durch sehr hygienische und maßvolle Lebensführung aus, bei schwächlichen Menschen aber bleiben gewisse Kennzeichen für immer bestehen. Vor allem vererben sie auf ihre Nachkommen die sexuelle Schwäche, das Merkzeichen der heutigen kultivierten Menschheit.
Sehr beruhigend wirken ein: warme B e i n b ä d e r, ebensolche S i t z b ä d e r von fünf bis zehn Minuten Dauer und 35°C., einstündige S p a z i e r g ä n g e in ruhiger, gesunder Umgebung vor dem Schlafengehen, ernste, v e r e d e l n d e Erzählungen, welche wohl rühren, aber nicht aufregen dürfen und das Kind von sich selbst ablenken; e i f r i g e A r b e i t, ohne Überanstrengung, aber doch Körper undn Seelenkräfte anspannend, nicht minder Sport, der unter vernünftiger Leitung betrieben wird.
Leider sind die erwachsenen O n a n i s t e n auch unter dem weiblichen Geschlechte keine Seltenheit und die Zahl derjenigen, die Trost und Rat bei der Ärztin deshalb suchen, ist keine kleine. Wenn die Erkenntnis der wahren Bedeutung ihres Zustandes sie erfaßt, kommt meißt auch heftige Reue, Angst vor ernsten Folgen über sie, und sie machen große Willensanstrengungen, um sich von der bösen Leidenschaft zu befreien. Gebärmutterkatarrh, schmerzhafte Menstruation, allgemeine nervöse Erscheinungen, nicht selten nervöses Herzklopfen usw. sind die gewöhnlichsten Erscheinungen bei ihnen. Alte Onanistinnen sind zur Ehe meist wenig tauglich; entweder leiden sie an Scheidenkrämpfen, oder sie sind gegen die Annährungen des Mannes empfindungslos. Meist ist sie ihnen auch widerwärtig. Bei bereits eingetretener Erschlaffung der Gebärmutter wird auch die Mutterschaft schwierig. Die Früchte werden oft nicht ausgetragen. In anderen Fällen ist chronische Gebärmutterentzündung mit ihrem Heer von Übeln die Folge der beständigen unnatürlichen Reizungen. Bei temperamentvollen j u n g e n Mädchen dagegen ist, so wie beim geschlechtlich erregten Mann, die E h e das beste Heilmittel, das aber zu rechter Zeit in Anwendung kommen muss.
Die jetzt immer häufiger werdende Ehelosigkeit ist für Männer und Frauen von großer Gefahr; denn sie treibt sie nur zu oft der Onanie in die Arme. Zu ihrer direkten Bekämpfung beachte man, welche Gegenmittel für die Kinder empfohlen wurden, denn sie gelten mit individueller Anpassung auch für Erwachsene. Am besten ist es, nach vorangegangener Untersuchung nur nach ärztlicher Vorschrift zu handeln.
Über ältere weibliche Onanisten ist noch zu sagen, daß sie recht häufig einer ganz bestimmten Form der Onanie ergeben sind, und zwar jener, die nur auf geistigem Wege, also durch bedeutende Nervenanstrengung, ohne äußere MIthilfe zustande kommt. Man nennt sie auch “Phantasiekranke”. Diesen kann nicht geholfen werden, wenn sie nicht selbst mit äußerster Anstrengung w o l l e n. Dann mögen sie folgende Lebensweise einschlagen: Früh aufstehen und nur bei ausgesprochener Müdigkeit zu Bett gehen, hart liegen und erhitzende Federn vermeiden, alkoholfreie, leichte Diät, tägliche Gartenarbeiten, Bergsteigen, nicht Sitzbäder, sondern wöchentlich zwei bis drei Halbbäder mit mäßiger Abkühlung, täglich kurze, kalte Waschungen der äußeren Genitalien, wenn Hitze oder Ausflüsse vorhanden sind (ja keine Ausspülungen der Scheide!), anspannende Berufs- oder Hausarbeiten, die vom inneren Menschen ablenken, strenge Vermeidung jeglicher, die Phantasie erregender Lektüre. Dies wird sie heilen! Sind diese Bedauernswerten im übrigen aber gesund und sehnen sie sich im Alter der Reife nach der Ehe, sind sie vielleicht bei lebhaftem Temperament für das andere Geschlecht sehr empfänglich, dann mögen sie heiraten, um natürliche Befriedigung zu finden, was die gesunde Frau ebenso braucht wie der gesunde Mann.
Soweit also die Meinung zur Selbstbefriedigung Anfang des 20. Jahrhunderts. Wenn das stimmen würde, wären wir wohl alle geistig verwirrt, nervlich am Ende und zu nichts mehr fähig.. Schon krass, dass die das damals ernst gemeint haben….
Und dann war da noch
die Reise auf der Color Magic nach Oslo und der überteuerte Shop, in dem unter anderen CDs verkauft wurden. Ich sag nur: “Norwegian Collection”:
Herzscheiße/Enttäuscht vom Leben
Nein, keine Angst. Mir gehts gut. Es geht hier um Musik. Und zwar um Humoristische.
Nachdem ja neulich der gute Herr Wirrklich in einem Kommentar das Wort “Herzscheiße” gebraucht hat, und mir grad langweilig war, habe ich das mal gegoogelt und dabei festgestellt, dass es von Funny van Dannen ein Lied gibt, das so heißt. Und es ist ganz witzig. Wie übrigens auch viele andere Songs von Herrn van Dannen. Kannte den bisher nur vom Hörensagen und muss mich da mal näher mit beschäftigen. Ist etwas Kurzweil für langweilige, einsame Abende..
Hier erstmal das Video zu “Herzscheiße”:
Auch sehr schön ist: “Enttäuscht vom Leben”:
Und bei dem hier musste ich wegen der Munition, um die es geht, an Hannibla und Huffel denken… eine Katzenpissepistole ist ja vielleicht noch besser als eine Chromaxt..hehehe.
Whaaaaaaaaaaaaaaaaa! Ich komm zu nix mehr…
Nur noch eine Woche bis zum Kiel.lauf. Oh man.. die Zeit rennt und rennt… Und da ich momentan dreimal die Woche meine 8-10km laufe und die anderen Tage entweder damit verbringe meine Freundinnen zu treffen oder aber mit Schmerzen in den Beinen auf dem Sofa zu vegetieren (ich habe es doch tatsächlich geschafft, in knapp drei Wochen eine Riesentube Voltaren fast leer zu bekommen…) oder meistens sogar beides gleichzeitig, komme ich einfach nicht mehr zum Bloggen. Normalerweise habe ich das an den ereignislosen Tagen auf der Arbeit gemacht, aber mein Chef hat gemerkt dass ich in letzter Zeit häufiger mal online war und hat mal ein bisschen “DuDuDu” gemacht. Also nix mehr mit bloggen während der Arbeit. Nun gut. Bin ja schließlich auch nicht zum Vergnügen da.. Dann presse ich eben alle Ereignisse der vergangenen Woche in einen Blogeintrag und fasse mich ein bisschen kurz, denn ich will mich gleich vor den Fernseher klemmen und dem Spiderschwein huldigen.
Am Dienstag ist mir was passiert, das ist echt der Hammer. Ich hab sowas von Schwein gehabt (Spiderschwein, Spiderschwein…*sing*), das ist echt der Hammer. Folgendes ist passiert: ich bin mit einer Kollegin und Freundin zusammen in die Mittagspause gegangen. Weil Monatsanfang war haben wir uns entscheiden zur Bank zu gehen und Geld abzuheben. Ich mache das nämlich mittlerweile so, dass ich am Monatsanfang das komplette Geld für Lebensmittel abhebe und mir dann für vier Wochen einteile. Auf diese Weise komme ich etwas besser mit dem Geld aus, denn der Umgang mit Geld ist nicht gerade eine meiner Stärken und ich habe es schon viel zu oft geschafft, am 15. eines Monats vollkommen pleite zu sein. Wir sind also zur Bank und haben uns unser Geld geholt. Anschließend sind wir zum Bäcker gegangen und haben uns noch jede ein Brötchen geholt, denn was essen sollte man in der Mittagspause ja auch. Weil schönes Wetter war haben wir uns im Park, der an unsere Arbeitsstelle grenzt, auf eine Bank gesetzt und dort unsere Brötchen verputzt. Weil ich mein Portemonaie so lose in der Hand hatte und ich beide Hände zum essen brauchte, habe ich es neben mich gelegt und natürlich vergessen als wir uns wieder auf den Weg zur Arbeit gemacht haben. Nun, das Ganze ist mir aber nicht sofort aufgefallen, sondern erst nach Feierabend, als ich meine Tasche gepackt habe und mich gerade auf den Heimweg machen wollte. Siedend heiß ist mir da eingefallen, dass ich das Portemonaie mit der kompletten Kohle für den Monat auf der Sitzbank liegengelassen habe. Ganz toll!!! Also nix wie nochmal hin zum Park, in der bangen Hoffnung, dass mein Portemonnaie dort noch liegt. Natürlich war mir klar, dass es eher unwahrscheinlich ist, und noch unwahrscheinlicher, dass die Kohle da noch drin ist… Wieder im Park angekommen hab ich auf “unserer” Bank einen Typen sitzen sehen, der sich den Platz auch zum essen ausgesucht hat. Ich habe ihn also gefragt, ob er mein Portemonnaie gesehen hat und- ich konnte es kaum glauben- er hatte es! Er hatte es eingesteckt und meinte, dass er es mir vorbeibringen wollte, denn mein Ausweis sei ja drin und da steht ja die Adresse drauf… Ich hab schnell rein geguckt und es war tatsächlich noch die komplette Kohle drin!! Whaaaaaaaaaaa! Mir ist in meinem Leben noch kein so großer Stein vom Herzen gefallen… Ich hab dem Typen 10€ Finderlohn gegeben und mich tausendmal bedankt. Man, was bin ich froh, dass es noch so ehrliche Menschen auf der Welt gibt! Ich bin übrigens auch der festen Überzeugung, dass mein Glück daher rührt, dass ich selber absolut ehrlich bin was sowas angeht. Ich gebe auch Kassiererinnen das Geld zurück, wenn sie sich mit dem Rückgeld verzählt haben und mir zuviel herausgeben. Ehrlich! Dafür werde ich zwar oft komisch angesehen von Bekannten, aber ich bringe es einfach nicht übers Herz, Geld, das mir nicht gehört, einzusacken. Und jetzt bekomme ich dafür den Lohn..
Puh!!! Ich wette, dass ich mein Portemonnaie vergesse, passiert mir nicht nochmal. Uff….
Der Rest der Woche verlief eher ruhig. Bei den Hundespaziergängen abends vorm Schlafengehen treffen Simpsi und ich immer häufiger Igel, die sich jetzt für den Winter dick und rund fressen. Wer nachts die Gelegenheit hat durch Grünanlagen zu laufen, beziehungsweise so wie ich einen Hund hat und deswegen dazu gezwungen ist, sollte übrigens mal ganz genau hinhören. Es ist wahnsinnig welche Geräusche die Nächte momentan so mit sich bringen. Mich fasziniert momentan sehr das Geräusch, was es gibt, wenn sich nachts die Regenwürmer die ersten heruntergefallenen, trockenen Blätter in ihre Gänge ziehen. Ein Knistern und Rascheln überall… direkt ein bisschen unheimlich. Und dann die Igel, die im Gebüsch herum huschen… Leider Gottes ist es mittlerweile ja auch schon ganz schön kalt nachts und morgens. Die Hunderunden bestreite ich schon wieder mit meiner Winterjacke, die ich aus dem Sommerlager befreit habe. Hachja. Kurz war der Sommer. Viel zu kurz. Und jetzt kommt der herbst. Und mein Geburtstag. *grusel* Ich werde nicht hier sein, und somit allen Anrufen direkt an meinem Geburtstag entgehen. Aber dazu demnächst mehr. Jetzt ist erstmal Spiderschwein-Zeit.. Grins.















