Eine Hochzeit und die größte Sorge meiner Oma

Am 04. Februar heiratet mein Bruder meine beste Freundin.

Soweit, so gut, ich bin happy, denn eine bessere Schwägerin kann man sich ja nicht wünschen. Eben habe ich mit meiner Oma telefoniert, was denn angezogen wird, wie denn gefeiert wird und wo, wer denn kommt etc. (es wird nur im engsten Freundes- und Familienkreis standesamtlich geheiratet, und anschließend gibts Kaffee, am Abend gehen wir mit der Familie essen, also eine kleine, intime Feier- wen es interessiert :-) )Es gibt also Vieles zu besprechen und zu organisieren, auch für eine kleine Feier. Aber das Einzige, was meine Oma wirklich zu interessieren scheint, ist die Frage, um die sie am meisten rumgedruckst hat:

“Hast Du denn schon einen Tischherren für die Feier?”

 

Oh.

Mein.

Gott.

Wenn sie sonst keine Sorgen hat.

Argh!

Omas! :-D

Published in: on 12. Januar 2011 at 21:18  Kommentare (7)  
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Der Glückskeks will es so!

Hehe.. natürlich, nur ein Glückskeks.. Aber der lag auf MEINEM Teller, und das passt so wunderbar, ich habe gestern Abend direkt gute Laune bekommen:

 

Der Gückskeks will es so!

Hätte ich aber natürlich auch ohne den Keks geemacht. Tat aber trotzdem gut, dass ausgerechnet in Meinem Keksi dieser Zettel war. *freu*

Published in: on 1. Januar 2011 at 12:06  Kommentare (1)  
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Kalt, müde, Hunger….

Tja. Da isser, der erste Oktober. Offizieller Beginn der Heizperiode, zumindest für mich. Aber obwohl es hier in der Bude nur lauschige 17°C hat, bin ich irgendwie nicht gewillt, die Heizung aufzudrehen. Ich will nicht. Will einfach nicht wahr haben, dass schon wieder Herbst ist. Das Jahr ist fast um, in einem viertel Jahr ist schon der erste Januar. Verdammt, wo ist die Zeit geblieben? Ich wohne jetzt seit einem Jahr hier in in meiner Wohnung, in einem in Kiel echt verschrieenem Stadtteil, in dem ich niemals wohnen wollte. Und nun bin ich nach der Trennung von meinem Ex doch hier gelandet, einfach, weil die Mieten hier noch erschwinglich sind und weil damals auch mein Bruder nur eine Straße weiter wohnte. Das ist nun leider nicht mehr so, er ist im Frühjahr weggezogen und nun bin ich allein hier.

Mein Fazit nach einem Jahr alleine wohnen: Ich hasse es! In der Enge meiner Ehe, die alles andere als harmonisch war, habe ich mich nach Freiraum gesehnt, nach Ruhe, meinem eigenen Reich. Aber wie soll man ein eigenes Reich wertschätzen, wenn man nur allein ist? Wenn nicht mal der Hund mit einem redet? Nein, ich will hier wirklich nicht auf Mitleid machen, ganz bestimmt nicht! Ich habe ja auch Freunde, zwar nicht viele, aber ausnahmslos gute Freunde. Nur meine ich ja mit allein sein nicht, dass ich tagsüber allein bin, oder jeden Abend. Ich meine die Momente, die man mit einem geliebten Menschen teilen möchte. Den Blick in den Sternenhimmel, der jetzt, wo es wieder kälter wird, klarer erscheint als im Sommer. Die Kuscheldecke auf dem Sofa, die für mich allein viel zu groß ist. Das Sofa allgemein. Das Bett, das mit 1,80m Breite viel zu breit ist für eine Person ist, auch wenn ich nicht gerade eine Twiggy bin. Die gute Flasche Wein, die alleine auch nur für nen dicken Kopf am nächsten Morgen sorgt, ein gutes Essen, das es allein zu kochen und zu genießen gar keinen Spaß macht. Spaziergänge mit dem Wauz am Strand, die gerade im Herbst bei Stürmen besonders Spaß machen, für die ich aber bestimmt nicht alleine nach Heidkate düse. Lauter so Dinge halt, die zu Zweit viel mehr Spaß machen. Und gerade jetzt, wo die Tage kürzer werden und die Nächte länger und kälter, fällt mir das Alleinleben besonders schwer. Es wird ein Ende haben, das weiß ich. Die ersten Klamotten von S. habe ich schon hier. Es werden mehr werden mit der Zeit. Kisten, Kartons, noch mehr Klamotten. Wenn ich nur nicht so ungeduldig wäre. Aber es ist eben, wie es ist. Und es dauert alles schon viel zu lange. Aber ich will nicht mehr meckern und mich nicht mehr beklagen. Das ist nur der erste Vorbote meiner im Herbst und Winter eher melancholischen Grundstimmung. Es fehlt die Sonne, die Wärme. Ich mag den Herbst nicht. Und den Winter schon gar nicht. Aber in sechs Monaten ist ja wieder Frühling. Bis dahin heißt es: Augen zu und durch. Aber die Heizung mache ich trotzdem noch nicht an. So!

Published in: on 1. Oktober 2010 at 20:29  Kommentare (2)  
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Nervös

Noch drei Tage…..und ich bin nervös, gespannt, ungeduldig was denn nun ist….

Published in: on 19. September 2010 at 11:42  Hinterlasse einen Kommentar  
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Noch fünf Tage

In fünf Tagen ist es soweit, die Fähre Richtung Oslo startet. An Bord: Mein Schatz und ich. Und wenn alles so läuft, wie ich es mir zum Geburtstag wünsche, dann startet danach auch endlich unser gemeinsames Leben. Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, aber was auch kommen mag, wir schaffen alles, wenn wir nur zusammen sind. Drückt mir also die Daumen, dass die ganze Geschichte mit der Sehnsucht und so dann endlich hinter uns liegt. Ich mag auch nicht mehr, und meine Kraft ist jetzt wirklich am Ende.

Etwas anderes beschäftigt mich momentan auch sehr; mein PC gibt nämlich seinen Geist auf. Genauer gesagt, mein Betriebssystem. Ständig schmiert die Kiste ab, kommt mir mit Bluescreens und ist langsamer als ein alter 4.86er..grummel. Das versaut mir richtig die Laune, denn mein PC ist mir echt wichtig, wie soll ich ohne ihn bloggen, surfen, Onlinebanking machen?  Da hilft nur: neu aufsetzen. Tja, da liegt das Problem. Meine Kiste läuft mit ner Schülerlizenz, und da habe ich keine CD zu. Mein Serial, den ich ehrlich käuflich erworben habe, ist eine Schülerlizenz, und die lässt sich auch nur mit der richtigen Software betreiben. Ganz großes Kino. So sitze ich jetzt hier, ohne Kohle, mit nem kaputten Rechner und ohne Lizenz… Hab ja sogar schon mit dem Gedanken gespielt, mir Linux zu holen aus Kostengründen, aber ob das so gut ist wie das gute, altbekannte Windows? Hat da jemand Erfahrung?

Sollte es also demnächst arg still um mich werden, dann ist die Kiste endgültig abgeraucht. Ich hoffe jedenfalls, dass ich vorher noch irgendeine Lösung finde…seufz…

Published in: on 17. September 2010 at 16:08  Kommentare (4)  
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Ich lach mich kaputt…

Oh man. Suchbegriffe, die zum eigenen Blog führen sind manchmal echt bekloppt… Gerade Huffel und Hannibla haben da ja immer wieder Interessantes zu berichten. Bei mir liegen die meisten Suchbegriffe, welche mir Klicks bringen, tatsächlich im Bereich Zamonien, ich muss also wohl recht viel darüber geschrieben haben. Der Suchbegriff heute scheint aber einem wirklich emotional beschränktem Mitmenschen eingefallen zu sein:

Also mal echt!

SEHNSUCHT-IST-NICHT-LUSTIG!!!!

Nicht im Geringsten. Es ist ein grauenhaftes Gefühl, das bohrt und brennt und nagt, das einen nicht schlafen lässt und einem fast den Verstand raubt. Es lässt einen heulen und schreien, raubt einem die letzten Kräfte und ist meiner Meinung nach eines der schlimmsten Gefühle, die ich kenne.

Aber es zeigt mir auch die Größe der Emotionen, zeigt dass ich am Leben bin und liebe. Es macht mich manchmal auch glücklich, denn ich weiß, dass ich auf der anderen Seite genauso vermisst, geliebt und verehrt werde wie ich es selber tue.

Und das Beste, das Allerbeste an der Sehnsucht: Sie ist bald vorbei. Ganz sicher. Und an alle Zweifler, Neider und diejenigen, die das nicht glauben wollen: Ich glaube. Und ich weiß, wofür ich seit 14 Monaten kämpfe. Für die Liebe. Für den perfekten Partner. Gibt es etwas Besseres? Nein! Wartet´s nur ab. Am Ende sind diejenigen die Gewinner, die an das glauben, wofür sie kämpfen. Denn Aufgeben ist keine Option und einfach kann ja jeder! So. ich habe fertig.

Published in: on 7. September 2010 at 19:54  Hinterlasse einen Kommentar  
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Flucht-Quiz II

Heute kommt schon der nächste Tipp zu meinem Aufenthaltsort an meinem Geburtstag. Los gehts:

Tipp #2:

Ich werde zusammen mit meinem Schatz dort sein.

Published in: on 7. September 2010 at 10:00  Kommentare (2)  
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Frei nach Goethe

Diejenigen von Euch, die mich persönlich kennen,  wissen dass ich ein sehr emotionaler Mensch bin. Und wenn ich sage “sehr emotional”, dann ist das auch genauso zu verstehen. Böse Zungen könnten behaupten, ich sei sehr nah am Wasser gebaut, eben eine Heulsuse.  Meine Emotionen zu kontrollieren liegt mir nicht, ich lasse alles sofort raus, lebe jedes Gefühl und man sieht es mir auch ohne Menschenkenntnis an wenn es mir schlecht geht. Leider Gottes schaffe ich es auch mich immer wieder in Situationen wiederzufinden, in denen es von Vorteil wäre kühlen Kopf zu bewahren, einmal durchzuatmen und dann besonnen und ruhig weiterzumachen. Nur gelingt genau dies mir absolut nicht. Ich explodiere förmlich wenn mir was nicht passt, wenn ich mich ungerecht behandelt fühle oder wenn etwas nicht so läuft wie ich es jetzt bitteschön gerne hätte.

Mein Leben verläuft seit 20 Jahren nicht geradlinig und ruhig, irgendwas ist immer und zur Ruhe komme ich, seit ich vor zehn Jahren mein Elternhaus verlassen habe, einfach nicht . Meine Mama sagt , dass ich dazu neige “die Dinge zu verkomplizieren” und sie hat Recht. Aber was kann ich dafür wenn das Leben an sich so kompliziert ist? Ich wünsche mir doch auch nur Ruhe, ein zufriedenes und glückliches Leben. Ich will keine Reichtümer oder Unmengen an materiellen Werten, muss nicht zweimal im Jahr die gesamte Welt bereisen und mich von einer Party zur nächsten feiern. Ich erwarte nicht, dass jeder Mensch, der mir im Leben begegnet, mich mag, möchte nicht überall die Erste, Beste, Schönste, Größte, was-auch-immer-sein. Ich möchte einfach nur Ich sein. Ich möchte ein Dach über dem Kopf, möchte mir nicht ständig ums Geld Gedanken machen müssen, ich möchte meine Freundinnen und Freunde um mich haben, die mich wirklich mögen wie ich bin, die mich verstehen und für das schätzen was ich bin. Ich möchte vielleicht einmal im Jahr in den Urlaub fahren (was die letzten zehn Jahre auch nicht möglich war), und vor Allem möchte ich abends nicht alleine einschlafen müssen, denn meine größte Angst im Leben ist das Alleinsein. Mittlerweile bin ich mir auch sicher, dass ich einzig und allein aus diesem Grund geheiratet habe; weil ich Angst vorm Alleinsein hatte. Dass das ein Griff ins Klo war wissen alle, die meine Geschichte der vergangenen anderthalb Jahre kennen. Und nun habe ich endlich, endlich einen Menschen gefunden, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen möchte. Ein Mensch, bei dem ich weiß, dass er mich bedingungslos liebt. Genauso wie ich bin und auch weil ich so bin. Weil ich endlich, endlich ich bin. Er unterstützt mich bei Allem was ich tue, lobt mich, stärkt mein Selbstvertrauen. Bei ihm fühle ich mich sicher, geborgen, geliebt, verehrt, auf Händen getragen. Ich weiß genau wenn es einer schafft, mich zu beschützen vor der Welt da draußen, dann ist er es.

Doch mein Leben wäre nicht mein Leben, wenn es hier nicht wieder kompliziert werden würde. Hier ist der große Knackpunkt in meinem Leben. Wieso kann etwas nicht einmal einfach sein? Wieso muss immer ich mir den komplizierten Weg aussuchen? Wieso kann nicht auch mal bei mir einfach alles “rosarot und bunt”* sein? Immer diese Achterbahnfahrt der Emotionen, ich kann einfach nicht gelassen und ruhig sein, zu groß ist die Angst, dass es schiefgeht, dass ich nicht mein großes Glück finde, dass alles nur geträumt ist. Ich warte nun schon so lange auf die Erfüllung dieses Traums, endlich meine Liebe ausleben zu können, unbegrenzt, unbeschwert. Ich kann es nicht mehr hören, diese Zweifel aus meinem Umfeld, dieses Genörgel meines Bruders, die Fragen meiner Eltern. Diese blöden Ratschläge, die man aus allen Ecken bekommt. Alles bescheuert, denn wer sich nicht in meiner Situation befindet, kann gar nicht wissen wie es ist, wie man damit umgeht. Sehnsucht ist das schlimmste aller Gefühle! Das weiß ich jetzt, nach über einem Jahr,  mit Sicherheit. Es gibt kein Gefühl, dass einem so sehr den Schlaf raubt, das einen so sehr zerreißt, den Appetit verdirbt und die Einsamkeit verdeutlicht. Es gibt kein Gegenmittel. Da hilft kein Wein, kein Cocktail, keine Freunde, die einen aufmuntern wollen. Kein Film, kein Lied, absolut gar nichts kann helfen, die Sehnsucht zu mildern, das Gefühl der Unvollkommenheit ohne den Partner zu dämpfen. Einzig die Erfüllung der Sehnsucht vermag dieses Gefühl zu vertreiben. Doch wann, wann endlich ist es soweit? Ich weiß es nicht. Es gibt immer mal wieder Lichtblicke, die aber so schnell vergehen. Zeit, die verstreicht und dabei doch unendlich langsam vergeht. Und immer ist da Angst. Diese Angst, dass alles umsonst ist. Angst, geschürt durch die Zweifel von “Freunden”, die es doch alle nur gut mit mir meinen. Einer insbesondere, hat sich abgewandt weil er es “nicht erträgt, wie ich leide”, und doch weiß ich mit Sicherheit, dass dies nur Eifersucht ist. Ich will das alles nicht mehr hören. Was ich brauche ist Unterstützung, und nicht ein Miesmachen meiner Situation. Würde Goethe noch leben, er verstünde mich, schließlich stammt dieses Gedicht von ihm, das einfach alles beinhaltet, was meine Situation verdeutlicht:

Nur wer die Sehnsucht kennt,

Weiß, was ich leide!

Allein und abgetrennt

Von aller Freude,

Seh’ ich an’s Firmament

Nach jener Seite.

Ach! der mich liebt und kennt,

Ist in der Weite.

Es schwindelt mir, es brennt.

Mein Eingeweide.

Nur wer die Sehnsucht kennt,

Weiß, was ich leide!

 

In diesem Sinne: wer mir nicht helfen will, soll mich in Ruhe lassen. Nennt mich undankbar, aber Ratschläge, die z.B. Ultimaten betreffen, die ich stellen soll, oder blöde Fragen, die nur er beantworten kann, und nicht ich, will ich einfach nicht mehr hören. Wichtig ist, dass ich glaube.

An mich.

An ihn.

An uns.

_____________________________________________

*”rosarot und bunt”- ist ein Ausspruch meiner Freundin Dani. Soll einfach heißen dass alles perfekt und schön ist. Aber das Leben ist eben nicht rosarot und bunt. Und auch kein Ponyhof, kein Kindergeburtstag und erst recht kein Wunschkonzert.

Published in: on 23. August 2010 at 09:01  Kommentare (5)  
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Mit dem Rad zur Kieler Woche

Gestern war es dann auch mal soweit und ich habe mich zur KiWo aufgemacht.

Torfrock sollte es werden, und da mir mit meinem noch nicht 100% geheilten Bein die Strecke zu Fuß von Gaarden bis zur Reventlouwiese zu weit war, ich für den Bus immer zu geizig bin und Auto sowieso nicht in Frage kam, bin ich mit dem Rad gefahren. Ist sowieso mein bevorzugtes Fortbewegungsmittel seit ich wieder in der Stadt wohne. Mit dem Rad da runter dauert ne viertel Stunde, das ist fix gemacht. Dieses Jahr gibt es auch etwas ganz tolles Neues, was ich nur weiterempfehlen kann: auf der Reventlouwiese, da wo oben am Düsternbrooker Weg immer die Sanitäter und die Polizei stehen, da gibt es jetzt eine Rad-Station. Großartige Sache, ein eingezäuntes Arreal, wo man sein Fahrrad gegen eine minimale Gebühr von 1€ abstellen kann; und zwar bewacht. Für den Euro kann man sein Rad den ganzen Tag da stehen lassen und muss keine Angst haben, dass der Drahtesel gestohlen wird. Das funktioniert wie das Jacke an der Garderobe abgeben in der Disco, man gibt sein Rad ab, zahlt einen Euro und bekommt einen Abschnitt mit ner Nummer drauf, gegen den man später sein Rad wieder zurückbekommt. Der Typ, der das ganze verwaltet meinte noch, ich solle mein Rad trotzdem abschließen, falls der Zettel verloren geht, damit ich später als eindeutige Besitzerin identifiziert werden könnte. Nun gut, ich hätte mein Rad sowieso abgeschlossen, sicher ist sicher. :-) Ist aber echt mein Tipp an alle, die mit dem Fahrrad zur KiWo fahren. Lieber den einen Euro ausgeben und dafür kann man sich sicher sein, dass das Rad nachher auch noch da steht, wo man es abgeschlossen hat. Leider wurde der Radstand nicht wirklich hoch frequentiert, ich hatte abends um 20:30h die Marke Nummer 10… Also Leute, nutzt das Ding mal. Ich finde die Idee großartig und würde es sehr schade finden, wenn das erste Mal auch das letzte Mal wäre, dass es diese Radstation gibt. Und für diejenigen, die ohne Rad zur KiWo gekommen sind: man kann da auch Räder leihen. Außerdem gibt es auch Fahrradschläuche und Flickzeug und alles, was man so brauchen könnte zu kaufen. Tolle Idee!

Mein Abend bei Torfrock war übrigens total toll! Ich habe mich dort mit  meinem Liebsten getroffen, der mit seinen Nachbarn unterwegs war und wir hatten einen supertollen lustigen Abend. Ich habe mich lange nicht mehr so gut amüsiert, und ich bin sooo verliebt..*schmacht* Wir sind später noch im Bayernzelt gelandet und es war wirklich großartig, gute Stimmung, die Leute tanzten auf den Tischen und Bänken, und die Band die da spielte war wirklich gut. Übrigens keine Humta-humta-Band, sondern eine sehr gute Coverband, die das echt drauf hatte. Tolle Stimmung, ein super Abend. Das war mein erster KiWo-Tag, ich bin gespannt, was da noch so kommt.

Published in: on 20. Juni 2010 at 11:37  Hinterlasse einen Kommentar  
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manchmal möchte ich glückliche Pärchen vergiften…

Toll. Frühling. Fast schon wieder Sommer.

Und überall kommen sie wieder aus ihren Kuschelhöhlen gekrochen, sitzen in Cafés, in Restaurants, laufen beim Einkaufen Hand in Hand durch Aldi, nicht mal bei IKEA kann ich mich noch an streitenden Pärchen erfreuen. Ich find das richtig scheiße!

Überall diese glücklichen Pärchen, manchmal ist das echt zum kotzen. Und ich mittendrin. Ich hab so die Nase voll. Ich will auch endlich glücklich sein, will auch endlich Hand in Hand durch die Gegend laufen, will auch im Café sitzen, meinen Liebsten mir gegenüber und in seinen Augen versinken. Ich will zu Zweit ins Kino gehen, was trinken gehen, mich sehen lassen mit ihm. Aber es ist alles so kompliziert, und immer noch diese Warterei.

Ich mag nicht mehr. Ich will jetzt auch endlich mal dran sein mit uneingeschränktem Glück. Ich will auch in der Öffentlichkeit knutschen und lauter solche Sachen. Nicht immer nur zuhause, mit eingeschränkter Zeit weil die ganzen Verpflichtungen warten.

Das Schlimmste ist, dass ich nichts an der Situation ändern kann. Die Zügel liegen nicht in meiner Hand, ich kann nichts, absolut gar nichts beschleunigen. Das ist so unbefriedigend, macht mich so traurig. Ich hab doch schon so lange keine Kraft mehr, und noch immer weiß ich nicht, wann das denn endlich ein Ende hat.

Um mal eine schöne “meinVZ”-Gruppe zu zitieren: Wo bitte bleibt mein scheiß Happy End?

Ich hasse warten!

Published in: on 29. Mai 2010 at 15:42  Kommentare (6)  
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