Kaum zu glauben

wie glücklich Haarewaschen einen machen kann.

Vorhin war meine Mama da und hat mir die Haare gewaschen. Zur Erinnerung: ich hatte ja letzte Woche diese Mini-OP am Kopf, wo an zwei Stellen genäht wurde. Wegen der Naht darf ich nicht Haare waschen bis die Fäden gezogen werden (das ist zum Glück morgen soweit), damit die Wunden sich nicht entzünden. Nach sechs Tagen ohne Wäsche sahen meine Haare aber fürchterlich aus und waren bis unters Kinn fettig (örks!), so dass meine wunderbare Mama sich angeboten hat, mich zu Hause zu besuchen um mir die Haare zu waschen. Alleine geht das eben schlecht, weil ich dann ja nicht sehe wo kein Waser, bzw Schaum hinkommen darf.

Also habe ich mich in die Wanne gesetzt und Mama hat mir wie früher die Haare gewaschen. Jetzt sehen sie wieder gut aus und ich kann morgen ohne Kopftuch zur Arbeit und zum Arzt. Die Leute gucken einen ja schon seltsam an, wenn man mit Kopftuch herumläuft, von den Sprüchen mal ganz zu schweigen…. NUr die beiden riesigen Löcher auf meinem Kopf, wo der Arzt großzügig vor der OP den Rasierer angesetzt hat machen mir etwas zu schaffen.. Und bei 70cm langen Haaren dauert das, bis die nachgewachsen sind. Aber irgendwas ist ja immer. Und alles wird gut!

Published in: on 22. Dezember 2010 at 21:06  Kommentare (4)  
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Ich hasse Schmerzen!!

Aua!! Ich habe solche Kopfschmerzen!!! *heul* Hab schon drei Paracetamol intus, und so langsam fangen die an zu wirken. Zum Glück.

Ich hatte heute einen Termin beim Hautarzt, um mir zwei Atherome (Link nur bei starken Nerven anklicken, ich finds total eklig!!) am Kopf entfernen zu lassen, und die Narben tun sooo weh!! An zwei Stellen an meinem Kopf wurde die Kopfhaut aufgeschnitten und die Dinger entfernt. Hinterher wurde das Ganze dann genäht,  und seitdem die Betäubung aufgehört hat zu wirken, habe ich grauenhafte Kopfschmerzen…

Der einzige Vorteil ist, dass ich heute und morgen krank geschrieben bin und daher jetzt ein laaanges Wochenende vorhabe. Schön wird das aber nicht, und ausgehen ist auch nicht, denn bis zum Fäden ziehen nächste Woche Donnerstag ist Haare waschen tabu. *örks* Und das, wo ich meine Haare spätestens alle zwei Tage waschen muss, da die sehr fettig sind… Naja. das geht auch vorbei. Das Schlimmste an der Sache ist, dass der Arzt, um die Schnitte zu setzen, einiges an Haaren wegrasieren musste. Nun habe ich zusätzlich zu meinem sowieso schon lichten Haupthaar zwei echt große Ecken, an denen momentan gar keine Haare sind.. Und bis die bei meiner Haarlänge von ca. 72cm nachgewachsen sind dauert das ewig…Seufz. Aber was muss, das muss.

Das Beste am heutigen Tag war übrigens, dass meine wunderbare Mama mich zum Arzt begleitet und seelisch unterstützt hat. Ich mag zwar mit meinen mittlerweile 30 Jahren erwachsen sein, aber es geht nicht über eine liebevolle Mutter, die Händchen hält und Mut zuspricht. Danke Mama, Du bist die Allerallerbeste!

Und hier noch mal ein Bild von meinem malträtierten Kopf… extra klein, für die zart besaiteten. Die ganz Harten können es ja groß klicken^^

Published in: on 16. Dezember 2010 at 19:48  Kommentare (5)  
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Krankenhausbericht

So, wie versprochen heute der Bericht aus der Klinik. Allzuviel gibt es gar nicht zu erzählen, ich war gerade mal 24Std. da, aber versprochen ist versprochen. :-)

Am 18.05. sollte ich um 10:00h in der Ostseeklinik sein, um die Materialentfernung aus meinem linken Bein vornehmen zu lassen. Ich bin also um viertel nach neun zu meinem Vater gefahren, damit er mich dann ins Krankenhaus fährt. Er musste mich mit meinem Auto fahren, weil der Wagen meiner Eltern zu dem Zeitpunkt gerade in der Werkstatt war.

Papa hat mich dann vor der Klinik abgesetzt und ich bin rein, mit meinem Rucksack und den Krücken unterm Arm. Am Empfang haben sie mir dann gesagt, dass ich mich auf Station drei melden soll, wo man mir nach kurzer Wartezeit auch ein Zimmer und ein Bett zugewiesen hat. War ein Dreibett-Zimmer, in dem ich im mittleren Bett liegen durfte, rechts von mir ein 18-jähriges Mädel mit einem operierten Kreuzbandriss und links eine junge Polin, die am Fuß operiert worden ist. Ohne Umschweife brachte mir die Schwester dann auch gleich dieses wundervolle OP-Hemd samt diesem Netzhöschen, was die sich eigentlich auch sparen können, denn die Dinger sind so wenig Stoff, dass man die auch echt weglassen könnte. Nun ja.

Ich hab mich ins Badezimmer verkrochen (in der Ostseeklinik hat jedes Zimmer ein eigenes, geräumiges Bad mit Dusche und WC. Nicht wie in der Lubinusklinik, wo es im Zimmer nur ein Waschbecken, abgetrennt durch einen Vorhang, und das WC auf dem Flur gibt) und mir das OP-Hemd samt dem sexy Netzhöschen angezogen, und mich dann ins Bett gelegt, mit meinem dicken Ork-Buch, und gelesen. Da war es dann schon viertel vor elf. Kurz darauf kam die Schwester zum Blutdruck messen und mit einer Beruhigungstablette und der ersten, schmerzhaften Thrombosespritze in den Bauch für mich. Auf meine Frage, wann ich denn nun operiert werden würde, antwortete sie nur mit einem “kann ich Ihnen nicht sagen, heute dauert das alles ein wenig länger”. Es hieß also warten. Kann ich ja besonders gut, warten ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen….

Um viertel nach elf ging es dann aber los, die Schwester kam wieder, teilte mir mit, dass es losginge und schickte mich nochmal aufs Klo zum Blase entleeren. Wobei das bei mir auch nur eine reine Nervositätssache war, denn ich musste ja nüchtern im Krankenhaus aufkreuzen und hatte seit 23h am Vorabend weder gegessen noch getrunken. Entsprechend hatte ich auch Hunger und Durst, ich war an dem Tag schließlich um 06:00h aufgestanden, und den ganzen Vormittag ohne Essen und Trinken rumzukriegen, war ein hartes Stück Arbeit für mich gefräßiges Etwas..:-)

Im EG vor dem OP angekommen sah ich gleich ein altbekanntes, fröhliches Gesicht auf mich zukommen. Ein alter Freund von mir ist Anästhesiehelfer in der Klinik und hatte sich, als er meinen Namen auf der OP-Liste gesehen hatte, für meine OP eingetragen. So hatte ich eine 1A-OP-Vorbehandlung, und ich denke, nicht viele Patienten werden mit Begrüßungsküsschen auf die Wange vom Anästhesisten empfangen. Das war auch das erste Mal, dass ich, bevor eine Braunüle gelegt wurde, eine Betäubungsspritze an der Stelle bekommen habe. So legte er die Braunüle für mich absolut schmerzfrei und hat mir auch ganz genau erklärt, was er da alles macht, samt Erklärung aller Medikamente und dem Schlafmittel, das er mir dann in den Arm gejagt hat. Es war übrigens Propofol, laut meinem Bekannten das Zeug, mit dem Michael Jackson sich umgebracht hat. Ich bat ihn noch, bei mir bitte dann eine geringere Dosis anzuwenden, und schon bin ich weggeschlummert…

Ich habe wunderschön geträumt in der Narkose, von meinem Liebsten und mir, und dass wir endlich an unserem Ziel angekommen sind.

Zack! War ich wieder wach, lag im Aufwachraum in meinem Bett und guckte wieder in das gleiche fröhliche Gesicht wie beim Einschlafen. Er hat sich dann aber verabschiedet, ich dankte ihm noch für die gute Behandlung, und dann kam eine Schwester ans Bett, die mir auch sehr bekannt vorkam, mit ihr habe ich nämlich vor zehn Jahren gemeinsam Abi gemacht. Mit ihr unterhielt ich mich dann auch noch eine geschätze Viertelstunde, bis man mich wieder in mein Zimmer hochschob und ich dann ersteinmal mit den Folgen der Narkose zu kämpfen hatte. Mir war nämlich kotzübel. Aber nur, wenn ich den Kopf angehoben habe, um mein Bein anzusehen, wo natürlich wieder eine Drainage drinsteckte.. ich hatte so gehofft, drumrum zu kommen, denn die verdammte Drainage war letztes Jahr das Schlimmste an der ganzen OP-Geschichte, der Schlauch im Bein tat nämlich verdammt weh, was dieses Jahr leider Gottes ganz genauso war.. Seufz.. Ich hatte in diesem Moment schon Angst vor dem Ziehen des Schlauches am nächsten Tag…

Den Rest des Tages habe ich in einem recht angenhmen Dämmerzustand verbracht, die Menge an Schmerzmitteln, inklusive eklig süßer Novalgin-Tropfen, tat ihr Übriges dazu. Am Nachmittag kam meine Freundin Dani mit ihrer Tochter nochmal vorbei, und auch mein Liebster schneite noch einmal für ein paar Minuten auf dem Rückweg von der Arbeit herein. Leider konnte er nicht lange bleiben, weil er wie immer im Stress war.

Am Abend habe ich es mir nicht nehmen lassen, wie jeden Dienstag Simpsons und alles, was danach auf ProSieben läuft, zu schauen. Das Schöne an der Ostseeklinik ist, dass jeder Patient an seinem Nachttisch einen eigenen kleinen 7-Zoll Monitor hat, an dem man Kopfhörer anschließen kann und so ziemlich alle TV-Programme empfangen kann. Man muss sich also nicht, wie in vielen anderen Kliniken, mit seinen Bettnachbarn über das TV-Programm einigen. Die Nacht verlief ruhig, ich wurde zwar einige Male wach, weil der blöde Schlauch in meinem Bein mich gezwickt hat und in regelmäßigen Abständen von ca. zwei Stunden die Nachtschwester mit einer Taschenlampe herein kam um die Menge des Wundsekrats in der Auffangflasche meines Drainageschlauchs zu überprüfen. Trotzdem habe ich recht gut geschlafen. So gut, wie es eben in der Situation möglich ist.

Am nächsten Morgen kam schon vor acht Uhr mein Orthopäde, Dr. Wagner, um sich die Narbe anzusehen und -Oh Graus- die Drainage zu ziehen. Ich vermutete Schlimmstes, da ich beim letzten Mal, als dies gemacht wurde, so starke Schmerzen hatte, vor denen ich echt Angst hatte. Aber mein Doc war super, das Ziehen des Schlauchs habe ich zwar gespürt, es war aber nur ein unangenehmes, saugendes und schmatzendes (ja, genauso muss man sich das vorstellen) Gefühl, kein Schmerz. Ich hätte den Arzt dafür küssen können. Anschließend verband er mir das Bein komplett vom der Sohle bis übers Knie, und bat mich, am darauffolgenden Freitag zur Kontrolle in seiner Praxis zu erscheinen.

Etwas später kam dann nochmal die Physiotherapeutin um noch ein wenig mit mir das “Stützenlaufen” zu üben, und danach durfte ich auch schon nach Hause, wo ich es mir umgehend auf dem Sofa gemütlich gemacht habe und ersteinmal ein paar Stunden geschlafen habe.

Soviel dazu von mir. Ich habe versucht, mich kurz zu fassen, aber es ist jetzt doch etwas länger geworden. Und ich habe schon ein paar unwichtige Dinge ausgelassen. Mein Erzählstil ist vermutlich nicht der Beste, aber ich möchte ja auch keinen Schreibwettbewerb gewinnen. Ich werde mich jetzt wieder auf die Couch zurückziehen, das Schreiben hat fast eine Stunde gedauert und mein Bein zwickt wieder rum. Ich hoffe, ich habe niemanden gelangweilt und halte Euch natürlich weiter auf dem Laufenden, was meine Genesung angeht.

Published in: on 23. Mai 2010 at 12:08  Kommentare (2)  
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stolz wie Oskar!!

Ich bin sooo stolz auf mich!! Habs heute geschafft, mir selber die Thrombosespritze zu setzen.

Für Einige ist das vielleicht nichts besonderes, aber für mich schon. Ich hatte immer Angst davor und habe nie die Überwindung aufbringen können, mir diese eklig lange Nadel in den Bauch zu stechen. Deswegen hat das die letzten Tage immer mein Liebster gemacht und ich war ihm soo dankbar dafür. Nun hat er aber heute keine Möglichkeit vorbeizukommen, und so musste ich das wohl oder übel selber machen. Also, Haut desinfiziert, vorher am Bauch rumgekniffen und eine Stelle gesucht, an der es nicht wehtut, und drauflos gestochen. War einfacher als ich gedacht hatte.

Published in: on 23. Mai 2010 at 10:53  Kommentare (1)  
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ich will n Netbook!!

Kann mir nicht mal einer n Netbook schenken? Ich kann noch nicht so lange sitzen, wegen der Schmerzen. Liege aber den ganzen Tag dämlich auf der Couch rum. Ich bin dafür, dass mir wer ein Netbook oder einen Laptop schenkt, damit ich vom Sofa aus bloggen kann… Also, bitte.. ich nehme Geschenke gerne entgegen.. :-D

Published in: on 21. Mai 2010 at 10:10  Kommentare (1)  
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und da isse wieder….

Zurück aus der Klinik. Und geschätzte 75 Gramm leichter.

Mein Bein tut ziemlich weh, aber das ist ja einen Tag nach so einer OP normal. Deswegen werde ich heute auch noch keinen langen Eintrag schreiben, ich will Euch nur wissen lassen, dass alles gut gelaufen ist und dass es mir soweit gut geht. Und damit Ihr die Titanteile mal anschauen könnt, lade ich Euch hier ein Bild hoch. Ein ausführlicher Krankenhausbericht kommt dann die Tage, wenn ich wieder länger sitzen kann. Momentan tut es noch ziemlich weh wenn das Bein nicht hochgelagert ist.

Hier ist sie also, die Titanplatte des Grauens, die mich samt der fünf Schrauben neun Monate so schrecklich gequält hat:

die Titanteile des Grauens

Published in: on 19. Mai 2010 at 16:30  Kommentare (9)  
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Gott, bin ich nervös und aufgeregt…

Morgen früh um zehn gehts los. Da soll ich in der Ostseeklinik sein und mich zur OP melden. Lang ersehnt habe ich den Moment, endlich kommt das dämliche Metall aus meinem Bein raus, das mir so viele Schmerzen bereitet und mich von meinem Lieblingssport, dem Laufen abhält.

Aber nun bin ich doch seeehr aufgeregt und hoffe einfach nur, dass alles gutgeht. Die OP wird von meinem Orthopäden durchgeführt, und am nächsten Tag darf ich schon wieder nach Hause. ich halte Euch auf dem laufenden, denn ich habe ja in den kommenden ca. 14 Tagen viel Zeit zum bloggen, wo ich ja krankgeschrieben bin und auch nicht großartig raus kann.

Hundilein ist bis Donnerstag bei meinem Bruder und seiner Freundin untergebracht und ich kann mal das faule Leben auf meiner Couch genießen. Hoffentlich tuts nicht zu sehr weh…

Published in: on 17. Mai 2010 at 19:52  Kommentare (6)  
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Freude!

Heute morgen um zehn vor acht hatte ich meinen Termin beim Orthopäden, um mal anzufragen, wie denn meine Chancen stehen, das blöde Titan aus meinem Bein herauszubekommen. Das nervt ja doch ganz schön und vorallem kann ich nicht ordentlich meinem Hobby, dem Laufen nachgehen.

Ich war also beim Arzt und erklärte ihm, wo es denn beim Laufen und hinterher wehtut, welche Stellen noch empfindlich sind (der obere Schienbeiteil, nicht aber der Teil wo die eigentlich Fraktur war), was er auch gleich durch festes draufdrücken (Aua!) selber festgestellt hat. Also ab zum Röntgen. Die Helferin, welche mich röntge war sehr nett und hat dann auch fix die beiden Bilder angefertigt, und schon saß ich wieder beim Arzt um der Dinge zu harren, die da kommen. Nämlich seiner Beurteilung des Heilungsverlaufs, und ob ich denn nun das lästige Fremdteil (um genau zu sein sind es sechs lästige Fremdkörper, eine T-Platte und eben fünf Schrauben) schnellstmöglich loswerde.

Er überlegte lange, schaute sich das Ganze nochmal an, meinte dann, dass er auch seine Vorgaben hätte (hier schwanden meine Hoffnungen), und dass das Material schon mindestens zwölf Monate im Bein verbleiben sollte, der Bruch aber nicht mehr sichtbar ist und gut ausgeheilt zu sein scheint. Einige der Schraubenköpfe seien “prominent” (das sagt mir ja so gar nichts, ich denke mal damit meint er die Tatsache, dass die etwas herausstehen), und würden daher ein bisschen ziepen und den Muskel reizen. Ja, und dann meinte er: “nach menschlichem Ermessen kann das Material entfernt werden, lassen sie sich einen Termin zur Materialentfernung geben, wir sind mit der Terminvergabe sowieso schon im Mai”. Jippieh!!!! Das heißt, ich werde das blöde Metall in meinem Bein los!! *freufreu*

Natürlich habe ich mir dann gleich einen Termin geben lassen, und dieser ist jetzt am 18. Mai. Nach Entfernung der Schrauben und der Platte muss ich noch eine Nacht im Krankenhaus verbringen und dann wieder 14 Tage auf Krücken laufen- aber hey! dann ist das Zeug raus und ich kann endlich wieder ohne Schmerzen laufen. Ich freu mich ja so!! Ich setze jetzt einfach voraus, dass alles gut klappt und ich dann beschwerdefrei bin. Alles andere wird nicht akzeptiert! Wäre ja noch schöner!

Die einzige Sorge die ich noch habe ist die, dass die komplette Narbe wieder aufgemacht wird und ich nun Angst habe, dass er die nicht wieder so schön zunäht und sie noch größer wird. Aber das werde ich noch mit ihm besprechen und ich bin mir sicher, die Angst kann der Doc mir auch noch nehmen.

Published in: on 24. März 2010 at 14:08  Kommentare (10)  
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genervt

Mein Bein tut weh. Das ist nicht der Schmerz den ich schon kenne, hervorgerufen durch das Wetter. Nein, ich glaube, diesmal ist irgendwas in meinem Bein wirklich nicht okay. Das sind keine Narbenschmerzen. Als ich Freitag nach über einer Woche schmerzbedingter Sportpause mal wieder eine Stunde gelaufen bin, konnte ich währenddessen jede einzelne der fünf Schrauben in meinem Bein spüren. Zusätzlich habe ich auch das Gefühl, die Titanplatte am Knochen bei jedem Schritt zu spüren, und hin- und wieder ist da auch noch ein stechender Schmerz am Schienbein. Alles Mist. Ich will nicht mehr. Ich will laufen!!! Werde wohl kommende Woche mal zum Arzt müssen, und nochmal ein paar Röntgenstrahlen durch mein Bein schießen lassen. Hier ist ein Bild von Oktober 09, um mal das Ausmaß des Flickwerks in meinem Bein zu demonstrieren. Allerdings ist das Bild spiegelverkehrt, die Platte und die Schrauben sind am linken Bein an der Außenseite. Das Größenverhältnis kann man sich ungefähr denken, wenn man weiß, dass die Röntgenaufnahme in Originalgröße ist, und man dann am linken Bildrand meinen Daumen dazu in Relation sieht (Zumindest ein kleines Stück davon).da sind sie- die Schrauben des Grauens!!! Ich wünschte, ich könnte sie sofort entfernen lassen...

Dann ist die Beziehung zu meiner besten Freundin irgendwie abgekühlt. Wahrscheinlich bin ich selber schuld, ich habe ihr vor ein paar Wochen ehrlich meine Meinung gesagt. Sie hat sich so verändert. Redet nur noch vom Abnehmen, von Sport, vom schön sein- dabei sieht sie super aus, wenn wir zusammen weggehen ist das immer total anstrengend weil die Typen an ihr dran hängen wie sonstwas. Einmal waren wir Dart spielen, und so ein idiotischer Typ hat sich einfach eingeladen mitzuspielen. Ich war abgeschrieben und habe nur wie blöd dagestanden. Mitspielen durfte ich noch, aber das wars auch. Weggehen mag ich deswegen mit ihr nicht mehr, weil ich keine Lust auf die geifernden Typen habe. Nervt mich. Ich will wenn, dann in Ruhe weggehen und einen netten Mädelsabend haben, und nicht Abwehrschild für notgeile Kerle sein. Irgendwie hat sie sich verändert, seit sie mehr Selbstbewusstsein durch ihre neue Oberweite hat. Ich habe sie begleitet, den Weg bis zur OP und auch danach, weil ich wirklich verstehen konnte, dass sie mit dem Vorher-Zustand unzufrieden war. Aber jetzt ist alles anders. Es ist nicht so, dass ich neidisch bin, wirklich nicht. Ich gönne ihr ihr Glück wirklich! Ich bin mit meinem Körper zufrieden, mag mich. Die paar Kilos, die noch zuviel sind, bekomme ich auch noch weg, da mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Ich habe den besten Mann der Welt an meiner Seite, der mir Selbstbewusstsein noch und nöcher gibt, und der mich abgöttisch liebt, so wie ich bin. Nein, neidisch bin ich nicht und brauche es auch nicht sein. Ich weiß selber nicht was mich stört, aber es ist nicht mehr so wie vor einem halben Jahr. Jeder macht im Leben ständige Entwicklungen durch, das ganze Leben ist eine Entwicklung an sich- und wir scheinen uns auseinander entwickelt zu haben. Das ist komisch irgendwie, und ich weiß nicht was passiert ist.

Mein Liebster fehlt mir. Je kürzer die Zeit wird, bis wir endlich zusammen sind, desto anstrengender wird der momentane Zustand, die räumliche Trennung zwischen uns wird immer unerträglicher, so scheint es mir. Seltsam. Ich freue mich wie verrückt auf den Tag, an dem er endlich bei mir einzieht, und doch scheint der Tag noch so weit weg. Dabei kann ich die Tage mittlerweile an meinen Fingern abzählen. Ich glaube, es ist die Sehnsucht und die Ungeduld, die mittlerweile bei mir wieder die Oberhand gewonnen haben. Ich will das aber gar nicht zulassen. Ich will mich freuen auf den Tag der Tage. Dieser Tag wird alles verändern, und es wird endlich alles gut werden.

Der Winter nervt mich. Gestern hat es schon wieder geschneit, ich kann dieses dämliche weiße Zeug nicht mehr sehen! Ich will jetzt endlich Frühling!

Boah, so genervt, wie ich von allem bin, könnte man meinen, es liegt an den Hormomen, aber die kritischen Tage des Monats, an denen ich generell emotional mehr als dünnhäutig bin, liegen schon hinter mir. Ich weiß doch auch nicht, was los ist. Ich will auf´n Arm. Sofort! Manno…

Published in: on 21. Februar 2010 at 14:19  Kommentare (10)  
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