Ist das ansteckend?

Unglaublich.

Immer mehr Freundinnen und Bekannte von mir werden schwanger oder sind gerade Mutter geworden. Zuerst meine beste Freundin, passenderweise von meinem “kleinen” Bruder (jaaa! ich werde Tante!!!!!!!!!! Und das schon Ende März/Anfang April 2011), dann einige Mädels, mit denen ich zusammen Abi gemacht habe (zu denen habe ich zwar keinen Kontakt, aber der postschulische Flurfunk funktioniert auch über zehn Jahre nach dem Schulabschluss noch), und jetzt eine weitere sehr gute Freundin von mir. Ich freue mich sehr für sie, denn bei ihr gestaltete sich das schwieriger, einfach mal ein bisschen knattern war da nicht, es musste dann tatsächlich mit künstlicher Befruchtung versucht werden. Hat zwar auf diesem Wege nicht funktioniert, dafür aber dann doch auf natürlichem Wege. Jaja, wenn man nicht damit rechnet….

Vor zweieinhalb Jahren habe ich selber versucht schwanger zu werden. Ich wollte es unbedingt, habe mir so sehr Nachwuchs gewünscht. Hat aber nicht geklappt, aus der heutigen Sicht ist das gut, denn alleinerziehend möchte ich nicht sein. Ich bin mehr der klassische Typ, Mann, Kind, Hund, Haus, Garten. Voll spießig.

Nun kommen also in meinem Bekannten-/Freundeskreis immer mehr Kinder auf die Welt und statt der großen Krise, die ich befürchtet habe, spüre ich- Nichts. Irgendwie habe ich damit abgeschlossen. Ich kann mir mich nicht vorstellen, als Mutter. Sicher, es ist bestimmt wunderschön, wenn man jemanden hat, der “Mama” zu einem sagt- aber ich bin 30, wie soll das denn noch klappen? Ich wollte bis ich 30 bin damit durch sein, das hat nicht geklappt, und jetzt ist es langsam zu spät…  Mal ganz ehrlich und realistisch gesehen- ich habe einen Partner, mit dem ich mir wunderbar Kinder vorstellen könnte, allerdings, wenn ich das mal so ausdrücken darf, schießt der mit Platzpatronen. Mach ich ihm nicht zum Vorwurf, er hat schon Kinder und was geschehen ist, ist geschehen. So eine Vasektomie lässt sich nicht ewig rückgängig machen, und wie gesagt, momentan verspüre ich nicht mal den Wunsch nach Kindern. Vielleicht ändert sich das nochmal, aber dann geht es eh nicht. Also aus die Maus. Mein Bruder hat jetzt schon für Nachwuchs gesorgt, und mir war immer klar dass er, obwohl er jünger ist als ich, eher Familie haben wird als ich. Ich freu mich für ihn und werde in meiner Rolle als Tante Kaddy bestimmt wahnsinnig aufgehen.

Tja, und eigene Kinder? Egal.

Da steht ja sowieso noch das große Problem meiner Beziehung vor, denn das ist ja alles nicht so einfach…

Wenn dem so sein soll, ich bin bestimmt auch ne gute Stiefmutti….. wenn ich denn darf. Irgendwann…

Alles wird gut!

(Hoffe ich!)

Published in: on 15. Dezember 2010 at 22:08  Kommentare (5)  
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Nervös

Noch drei Tage…..und ich bin nervös, gespannt, ungeduldig was denn nun ist….

Published in: on 19. September 2010 at 11:42  Hinterlasse einen Kommentar  
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Jippieh!

Endlich hab ich mal Glück gehabt, indem ich bei Huffel den 555. Kommentar abgegeben habe, habe ich ein original tolles Huffel-Shirt gewonnen. *freu* Mein Ziel wäre auch der 666. Kommentar, mal sehen, ob ich das schaffe. Muss ich eigentlich, wo die 666. doch DIE Zahl ist..*grins* Ich freu mich auf das Shirt, dessen Gewinn meine Mundwinkel heute zum ersten Mal ein wenig nach oben hat gehen lassen. Ansonsten blase ich heute eher Trübsal. Aber das ist ja nichts Neues.Foto vom Shirt kommt, sobald es da ist :-) Dank auf jeden Fall schon mal an Huffel!!

Nur noch vier Tage! *hoff*

Published in: on 18. September 2010 at 12:10  Kommentare (1)  
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Ich lach mich kaputt…

Oh man. Suchbegriffe, die zum eigenen Blog führen sind manchmal echt bekloppt… Gerade Huffel und Hannibla haben da ja immer wieder Interessantes zu berichten. Bei mir liegen die meisten Suchbegriffe, welche mir Klicks bringen, tatsächlich im Bereich Zamonien, ich muss also wohl recht viel darüber geschrieben haben. Der Suchbegriff heute scheint aber einem wirklich emotional beschränktem Mitmenschen eingefallen zu sein:

Also mal echt!

SEHNSUCHT-IST-NICHT-LUSTIG!!!!

Nicht im Geringsten. Es ist ein grauenhaftes Gefühl, das bohrt und brennt und nagt, das einen nicht schlafen lässt und einem fast den Verstand raubt. Es lässt einen heulen und schreien, raubt einem die letzten Kräfte und ist meiner Meinung nach eines der schlimmsten Gefühle, die ich kenne.

Aber es zeigt mir auch die Größe der Emotionen, zeigt dass ich am Leben bin und liebe. Es macht mich manchmal auch glücklich, denn ich weiß, dass ich auf der anderen Seite genauso vermisst, geliebt und verehrt werde wie ich es selber tue.

Und das Beste, das Allerbeste an der Sehnsucht: Sie ist bald vorbei. Ganz sicher. Und an alle Zweifler, Neider und diejenigen, die das nicht glauben wollen: Ich glaube. Und ich weiß, wofür ich seit 14 Monaten kämpfe. Für die Liebe. Für den perfekten Partner. Gibt es etwas Besseres? Nein! Wartet´s nur ab. Am Ende sind diejenigen die Gewinner, die an das glauben, wofür sie kämpfen. Denn Aufgeben ist keine Option und einfach kann ja jeder! So. ich habe fertig.

Published in: on 7. September 2010 at 19:54  Hinterlasse einen Kommentar  
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Frei nach Goethe

Diejenigen von Euch, die mich persönlich kennen,  wissen dass ich ein sehr emotionaler Mensch bin. Und wenn ich sage “sehr emotional”, dann ist das auch genauso zu verstehen. Böse Zungen könnten behaupten, ich sei sehr nah am Wasser gebaut, eben eine Heulsuse.  Meine Emotionen zu kontrollieren liegt mir nicht, ich lasse alles sofort raus, lebe jedes Gefühl und man sieht es mir auch ohne Menschenkenntnis an wenn es mir schlecht geht. Leider Gottes schaffe ich es auch mich immer wieder in Situationen wiederzufinden, in denen es von Vorteil wäre kühlen Kopf zu bewahren, einmal durchzuatmen und dann besonnen und ruhig weiterzumachen. Nur gelingt genau dies mir absolut nicht. Ich explodiere förmlich wenn mir was nicht passt, wenn ich mich ungerecht behandelt fühle oder wenn etwas nicht so läuft wie ich es jetzt bitteschön gerne hätte.

Mein Leben verläuft seit 20 Jahren nicht geradlinig und ruhig, irgendwas ist immer und zur Ruhe komme ich, seit ich vor zehn Jahren mein Elternhaus verlassen habe, einfach nicht . Meine Mama sagt , dass ich dazu neige “die Dinge zu verkomplizieren” und sie hat Recht. Aber was kann ich dafür wenn das Leben an sich so kompliziert ist? Ich wünsche mir doch auch nur Ruhe, ein zufriedenes und glückliches Leben. Ich will keine Reichtümer oder Unmengen an materiellen Werten, muss nicht zweimal im Jahr die gesamte Welt bereisen und mich von einer Party zur nächsten feiern. Ich erwarte nicht, dass jeder Mensch, der mir im Leben begegnet, mich mag, möchte nicht überall die Erste, Beste, Schönste, Größte, was-auch-immer-sein. Ich möchte einfach nur Ich sein. Ich möchte ein Dach über dem Kopf, möchte mir nicht ständig ums Geld Gedanken machen müssen, ich möchte meine Freundinnen und Freunde um mich haben, die mich wirklich mögen wie ich bin, die mich verstehen und für das schätzen was ich bin. Ich möchte vielleicht einmal im Jahr in den Urlaub fahren (was die letzten zehn Jahre auch nicht möglich war), und vor Allem möchte ich abends nicht alleine einschlafen müssen, denn meine größte Angst im Leben ist das Alleinsein. Mittlerweile bin ich mir auch sicher, dass ich einzig und allein aus diesem Grund geheiratet habe; weil ich Angst vorm Alleinsein hatte. Dass das ein Griff ins Klo war wissen alle, die meine Geschichte der vergangenen anderthalb Jahre kennen. Und nun habe ich endlich, endlich einen Menschen gefunden, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen möchte. Ein Mensch, bei dem ich weiß, dass er mich bedingungslos liebt. Genauso wie ich bin und auch weil ich so bin. Weil ich endlich, endlich ich bin. Er unterstützt mich bei Allem was ich tue, lobt mich, stärkt mein Selbstvertrauen. Bei ihm fühle ich mich sicher, geborgen, geliebt, verehrt, auf Händen getragen. Ich weiß genau wenn es einer schafft, mich zu beschützen vor der Welt da draußen, dann ist er es.

Doch mein Leben wäre nicht mein Leben, wenn es hier nicht wieder kompliziert werden würde. Hier ist der große Knackpunkt in meinem Leben. Wieso kann etwas nicht einmal einfach sein? Wieso muss immer ich mir den komplizierten Weg aussuchen? Wieso kann nicht auch mal bei mir einfach alles “rosarot und bunt”* sein? Immer diese Achterbahnfahrt der Emotionen, ich kann einfach nicht gelassen und ruhig sein, zu groß ist die Angst, dass es schiefgeht, dass ich nicht mein großes Glück finde, dass alles nur geträumt ist. Ich warte nun schon so lange auf die Erfüllung dieses Traums, endlich meine Liebe ausleben zu können, unbegrenzt, unbeschwert. Ich kann es nicht mehr hören, diese Zweifel aus meinem Umfeld, dieses Genörgel meines Bruders, die Fragen meiner Eltern. Diese blöden Ratschläge, die man aus allen Ecken bekommt. Alles bescheuert, denn wer sich nicht in meiner Situation befindet, kann gar nicht wissen wie es ist, wie man damit umgeht. Sehnsucht ist das schlimmste aller Gefühle! Das weiß ich jetzt, nach über einem Jahr,  mit Sicherheit. Es gibt kein Gefühl, dass einem so sehr den Schlaf raubt, das einen so sehr zerreißt, den Appetit verdirbt und die Einsamkeit verdeutlicht. Es gibt kein Gegenmittel. Da hilft kein Wein, kein Cocktail, keine Freunde, die einen aufmuntern wollen. Kein Film, kein Lied, absolut gar nichts kann helfen, die Sehnsucht zu mildern, das Gefühl der Unvollkommenheit ohne den Partner zu dämpfen. Einzig die Erfüllung der Sehnsucht vermag dieses Gefühl zu vertreiben. Doch wann, wann endlich ist es soweit? Ich weiß es nicht. Es gibt immer mal wieder Lichtblicke, die aber so schnell vergehen. Zeit, die verstreicht und dabei doch unendlich langsam vergeht. Und immer ist da Angst. Diese Angst, dass alles umsonst ist. Angst, geschürt durch die Zweifel von “Freunden”, die es doch alle nur gut mit mir meinen. Einer insbesondere, hat sich abgewandt weil er es “nicht erträgt, wie ich leide”, und doch weiß ich mit Sicherheit, dass dies nur Eifersucht ist. Ich will das alles nicht mehr hören. Was ich brauche ist Unterstützung, und nicht ein Miesmachen meiner Situation. Würde Goethe noch leben, er verstünde mich, schließlich stammt dieses Gedicht von ihm, das einfach alles beinhaltet, was meine Situation verdeutlicht:

Nur wer die Sehnsucht kennt,

Weiß, was ich leide!

Allein und abgetrennt

Von aller Freude,

Seh’ ich an’s Firmament

Nach jener Seite.

Ach! der mich liebt und kennt,

Ist in der Weite.

Es schwindelt mir, es brennt.

Mein Eingeweide.

Nur wer die Sehnsucht kennt,

Weiß, was ich leide!

 

In diesem Sinne: wer mir nicht helfen will, soll mich in Ruhe lassen. Nennt mich undankbar, aber Ratschläge, die z.B. Ultimaten betreffen, die ich stellen soll, oder blöde Fragen, die nur er beantworten kann, und nicht ich, will ich einfach nicht mehr hören. Wichtig ist, dass ich glaube.

An mich.

An ihn.

An uns.

_____________________________________________

*”rosarot und bunt”- ist ein Ausspruch meiner Freundin Dani. Soll einfach heißen dass alles perfekt und schön ist. Aber das Leben ist eben nicht rosarot und bunt. Und auch kein Ponyhof, kein Kindergeburtstag und erst recht kein Wunschkonzert.

Published in: on 23. August 2010 at 09:01  Kommentare (5)  
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manchmal möchte ich glückliche Pärchen vergiften…

Toll. Frühling. Fast schon wieder Sommer.

Und überall kommen sie wieder aus ihren Kuschelhöhlen gekrochen, sitzen in Cafés, in Restaurants, laufen beim Einkaufen Hand in Hand durch Aldi, nicht mal bei IKEA kann ich mich noch an streitenden Pärchen erfreuen. Ich find das richtig scheiße!

Überall diese glücklichen Pärchen, manchmal ist das echt zum kotzen. Und ich mittendrin. Ich hab so die Nase voll. Ich will auch endlich glücklich sein, will auch endlich Hand in Hand durch die Gegend laufen, will auch im Café sitzen, meinen Liebsten mir gegenüber und in seinen Augen versinken. Ich will zu Zweit ins Kino gehen, was trinken gehen, mich sehen lassen mit ihm. Aber es ist alles so kompliziert, und immer noch diese Warterei.

Ich mag nicht mehr. Ich will jetzt auch endlich mal dran sein mit uneingeschränktem Glück. Ich will auch in der Öffentlichkeit knutschen und lauter solche Sachen. Nicht immer nur zuhause, mit eingeschränkter Zeit weil die ganzen Verpflichtungen warten.

Das Schlimmste ist, dass ich nichts an der Situation ändern kann. Die Zügel liegen nicht in meiner Hand, ich kann nichts, absolut gar nichts beschleunigen. Das ist so unbefriedigend, macht mich so traurig. Ich hab doch schon so lange keine Kraft mehr, und noch immer weiß ich nicht, wann das denn endlich ein Ende hat.

Um mal eine schöne “meinVZ”-Gruppe zu zitieren: Wo bitte bleibt mein scheiß Happy End?

Ich hasse warten!

Published in: on 29. Mai 2010 at 15:42  Kommentare (6)  
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Song des Tages

Nach langer Zeit mal wieder ein Song des Tages. Gleichzeitig mein Favorit des neuen Avantasia-Albums “Angel of Babylon”.

“Death is just a feeling”. Liebe auch. Und tut doch so verdammt weh….

Published in: on 9. Mai 2010 at 20:15  Hinterlasse einen Kommentar  
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Geschützt: kaputt

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Published in: on 11. April 2010 at 22:04  Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.  
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wie oft

Was mir seit ein paar Tagen durch den Kopf geht:

Wie oft muss die Hoffnung sterben,

wie oft muss man enttäuscht werden,

wie oft muss man mit der Realität konfrontiert werden

bis man den Glauben verliert?

Wie behält man den Glauben wenn man die Letzte ist, die ihn noch hat? Wie kann man vertrauen wenn niemand es mehr tut? Wie lange kann man für etwas kämpfen, an das man nur selbst glaubt und niemand sonst?

Wieviel Schmerz ist man bereit zu ertragen? Wieviele Ängste steht man aus bis man aufgibt? Wieviel von sich selbst gibt man auf um etwas zu erreichen, an das man trotz aller Widrigkeiten niemals aufhört zu glauben? Wird man am Ende dafür belohnt? Oder hört man am Ende von allen Seiten “wir habens Dir ja gleich gesagt”. Wem soll man Vertrauen schenken wenn nicht sich selbst? Ahnt überhaupt irgendwer wie schwer das alles ist? Versetzt sich auch mal jemand in meine Lage? Ich sage, ich habe nichts zu verlieren. Doch, Dich! Sagen sie.

Das habe ich längst.

Published in: on 7. April 2010 at 07:50  Kommentare (3)  
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Song des Tages

Nach langer Pause hier mal wieder ein Song des Tages. Besser gesagt zwei, beide vom selben Interpreten und sie tun mir momentan so gut:

Ich warte noch auf mein ganz persönliches Wunder. Und ich bete, dass es sich binnen der nächsten Woche erfüllt.

Ich glaube. An ihn. An die Zukunft. Alles wird gut. Woran soll man in diesem Leben denn noch glauben, wenn nicht an die Liebe?

Published in: on 4. April 2010 at 22:23  Kommentare (3)  
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